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Home»Statistik»Diabetes: Ausbreitung ist explosionsartig

Diabetes: Ausbreitung ist explosionsartig » Statistik

Diabetes ist sowohl weltweit als auch in Deutschland auf dem Vormarsch und stellt die Gesundheitssysteme vor enorme Herausforderungen.
Sebastian Fiebiger Sebastian Fiebiger↻ 28.10.25
Diabetes Patient
Diabetes ist sowohl in Deutschland als auch weltweit auf dem Vormarsch (Foto: stefanolunardi | Shutterstock)

Übergewicht, Bewegungsarmut und ernährungsbedingte Krankheiten stehen schon länger im Fokus von Gesundheitsexperten und Medizinern. Doch allmählich wird eine direkte Folge der modernen Lebensweise immer bedrohlicher für unser Gesundheitssystem. Die im Volksmund „Zuckerkrankheit“ genannte Diabetes breitet sich explosionsartig aus.

Aktuell leben in Deutschland zwischen 7 und 9 Millionen Menschen mit Diabetes Typ II. Teile der Wissenschaft gehen inzwischen davon aus, dass die alten Prognosen eines Anstieges um rund 20 Prozent bis 2040 nicht mehr haltbar sind. In rund 20 Jahren könnten zwischen 10 und 12 Millionen Typ‑II‑Diabetiker in Deutschland leben.1

Diabetes breitet sich weltweit rasant aus

Die Schätzungen decken sich mit den internationalen Beobachtungen und Einschätzungen. Waren 1990 rund 150 Millionen Menschen weltweit an Diabetes erkrankt, sind es 2010 bereits knapp 240 Millionen. Für 2025 rechnet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit knapp 300 Millionen. Andere Schätzungen – etwa die der International Diabetes Federation (IDF) – rechnen gar mit 380 Millionen.

Diabetes: Folgekrankheiten große Belastung für Patienten und Gesundheitssystem

Die Folgen für die Menschen und das Gesundheitssystem sind gleichermaßen dramatisch wie kostenintensiv. Die typischen Folgeerkrankungen des Diabetes erfordern einen hohen Therapie- und Nachsorgeaufwand:

  • Bluthochdruck
  • Diabetische Retinopathie
  • Neuropathie
  • Herzinfarkt
  • arterieller Gefäßverschluss
  • Apoplex
  • Niereninsuffizienz
  • diabetisches Fußsyndrom
  • Amputation
  • Erblindung

Gesundheitsexperten fordern Diabetes-Register

Führende Gesundheitsexperten – wie etwa Prof. Peter Schwarz vom Dresdner Uni-Klinikum – fordern daher die Einführung eines nationalen Diabetes-Registers. Ähnlich wie beim Krebsregister könnte eine solche Datensammlung für die Früherkennung, Prophylaxe und Behandlung wertvolle Erkenntnisse liefern. Gute Erfahrungen mit solch einem Register liegen bspw. aus Finnland vor.

Kommentar
Sebastian Fiebiger
Chefredaktion

Ein Diabetes-Register ist ein wichtiger Beitrag für die Forschung und Behandlung von Diabetes. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Verstärkung der Aktivitäten zur Vorbeugung ernährungsbedingter Krankheiten. Der explodierende Zuckerkonsum in unseren modernen post-industriellen Gesellschaften führt sonst unweigerlich zum Kollaps der Gesundheitssysteme.

Quellen und Studien

  • Projected number of people with diagnosed Type 2 diabetes in Germany in 2040, T. Tönnies, S. Röckl, A. Hoyer, C. Heidemann, J. Baumert, Y. Du, C. Scheidt‐Nave, R. Brinks, Presented in part at the 12th annual meeting of the German Society for Epidemiology (DGEpi), September 2017, Lübeck, Germany, URL: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/dme.13902 | PMID: 30659656
  • Studie im Volltext (PDF)
  • Diabetes in Zahlen - Deutsche Diabetes Hilfe
  • Bericht der Nationalen Diabetes-Surveillance 2019 des Robert-Koch-Instituts (PDF)
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Sebastian Fiebiger

Sebastian ist Diplom-Wirtschaftsinformatiker und arbeitet seit 24 Jahren für medizinische Publikationen. Er engagiert sich in Distributed Computing Projekten zur medizinischen Forschung. Sebastian ist verheiratet, hat ein Kind und lebt in Berlin. Profil | Twitter | Instagram | LinkedIn

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