•  
  • Home
  • News
  • Forschung
  • Statistik
  • Krankheiten

Diabetes Studie
Zuckerkrankheit in China auf dem Vormarsch

Diabetes

Diabetes ist auch in China auf dem Vormarsch (Foto: Syda Productions | Shutterstock)

Die Zahl der Diabetes-Neuerkrankungen in China ist in den letzten 30 Jahren förmlich explodiert. Die „Volksseuche“ breitet sich auch in Schwellenländern aus.

Lesezeit: 1 Minuten

Diabetes gilt es eine der Zivilisationskrankheiten mit den gravierendsten Auswirkungen auf die Gesundheit moderner Gesellschaften. Gerade deshalb stehen Entwicklungs- und Schwellenländer unter besondere Beobachtung. Bieten sie doch die Chance, die Ausbreitung der „Volksseuche“ in ihren Anfängen zu beobachten, Ursachen zu belegen und die Auswirkungen von Gegenmaßnahmen zu analysieren.

Fallzahlen von Diabetes explodieren

Die Nachrichten, die uns aus China erreichen, sind alarmierend. Während 1980 nur etwa ein Prozent der Chinesen an Diabetes litten, sind es laut Erhebung von 2010 bereits circa 12 Prozent. Nur knapp ein Drittel der Erkrankten war sich dabei des Leidens bewusst. Die Behandlung der „Wissenden“ sei allerdings häufig unzureichend, so die Studienautoren der Hongkonger Prinz-von-Wales-Universität.

Bewegungsmangel als Hauptursache

Als Ursache für die dramatische Entwicklung sehen die Forscher Bewegungsmangel, Stress und damit einhergehendes Übergewicht. Sollten keine effektiven Gegenmaßnahmen ergriffen werden, droht China ein massives Gesundheitsproblem als Ergebnis der typischen Folgeerkrankungen wie Herzkreislauf- und Nierenerkrankungen.

Quelle: Studie

The diabetes epicdemic in China: An integrated review of national surveys running title: The diabetes epidemic in China. | Shen, Xiuhua & Vaidya, Anand & Wu, Shoulin & Gao, Xiang. (2016). | Endocrine Practice. 22. 10.4158/EP161199.RA. | PMID: 27295015 | PMCID: PMC5567749 | DOI: 10.4158/EP161199.RA


Medizinjournalist


Sebastian () arbeitet seit Jahren für medizinische Onlinemedien. Er engagiert sich ehrenamtlich in BOINC-Projekten zur Krebsforschung. Sebastian ist verheiratet, hat ein Kind und lebt in Berlin.

Nach medizinwissenschaftlichen Standards erstellt und geprüft. [Hinweise]
« Untersuchung: Krebserregende Stoffe in Tattoo-Farben
» Die Situation der Darmkrebsvorsorge in Deutschland