Close Menu
Medizin+Medizin+
  • HOME
  • NEWS
  • FORSCHUNG
  • STATISTIK
  • KRANKHEITEN
    • Alle Krankheiten
    • Geschlechtskrankheiten
    • Kinderkrankheiten
    • Krebskrankheiten
    • Migräne
  • WISSEN
    • Blutdruck
    • Behandlung und Untersuchung
    • Medizin-Lexikon
  • A-Z
Medizin+Medizin+
  • HOME
  • NEWS
  • FORSCHUNG
  • STATISTIK
  • KRANKHEITEN
    • Alle Krankheiten
    • Geschlechtskrankheiten
    • Kinderkrankheiten
    • Krebskrankheiten
    • Migräne
  • WISSEN
    • Blutdruck
    • Behandlung und Untersuchung
    • Medizin-Lexikon
  • A-Z
Medizin+Medizin+
Home»Forschung»Lassen Süßstoffe das Gehirn schneller altern?

Lassen Süßstoffe das Gehirn schneller altern? » Studie

In den letzten Jahren sind Light-Getränke, zuckerfreie Süßigkeiten und kalorienreduzierte Produkte mit künstlichen, kalorienfreien Süßstoffen immer populärer geworden. Doch inzwischen mehren sich auch Zweifel an der Unbedenklichkeit
Sebastian Fiebiger Sebastian Fiebiger↻ 03.11.25
Süßstoffe könnten die Alterung des Gehirns beschleunigen
Süßstoffe könnten die Alterung des Gehirns beschleunigen (Foto: Alina Hedz | Shutterstock)

Eine aktuelle US-Studie bringt den regelmäßigen Konsum von Süßstoffen mit einem schnelleren Abbau von Gedächtnis- und kognitiven Fähigkeiten in Verbindung. insbesondere bei Menschen unter 60 Jahren.

Studie mit 12.772 Teilnehmern

Eine großangelegte Langzeitstudie die im Fachmagazin "Neurology" erschienen ist, hat den Konsum von künstlichen Süßstoffen wie Aspartam, Saccharin, Acesulfam-K und Zuckeralkoholen wie Erythrit, Xylit und Sorbit bei insgesamt 12 772 Erwachsenen analysiert. Die Teilnehmer waren im Durchschnitt etwa 52 Jahre alt und wurden über einen Zeitraum von acht Jahren regelmäßig untersucht und befragt.

Auffällige Unterschiede zwischen Jung und Alt

Die Daten zeigen: Bei Personen unter 60 Jahren korreliert ein hoher Süßstoffkonsum mit einem schnelleren Rückgang von flüssiger Sprache, Gedächtnisleistung und allgemeiner geistiger Fitness. Für Personen über 60 Jahren ließ sich dieser Zusammenhang hingegen nicht feststellen.

Studie nur ein erstes Indiz

Trotz des umfangreichen Datensatzes mahnen die Forschenden zur Vorsicht bei der Interpretation, da die Angaben auf selbst erstellten Protokollen basieren. Es bleibt offen, inwiefern andere Lebensumstände sowie der generelle Lebensstil die Ergebnisse beeinflusst haben. Allerdings fügen sich die Ergebnisse in eine wachsende Zahl von Studien ein, die den regelmäßigen Konsum hoher Süßstoff-Dosen kritisch betrachten.

Quellen und weiterführende Literatur

  • - Autoren: Natalia Gomes Gonçalves, Euridice Martinez-Steele, Paulo A. Lotufo, Isabela Bensenor, Alessandra C. Goulart, Sandhi Maria Barreto, Luana Giatti, Carolina Perim de Faria, Maria del Carmen Bisi Molina, Paulo Caramelli, Dirce Maria Marchioni, Claudia Kimie Suemoto - Publikation: Neurology October 7, 2025 issue
    105 (7) - URL: https://www.neurology.org/doi/10.1212/WNL.0000000000214023
Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
Vorheriger ArtikelMediastinoskop
Nächster Artikel BMI Rechner
Avatar-Foto
Sebastian Fiebiger

Sebastian ist Diplom-Wirtschaftsinformatiker und arbeitet seit 24 Jahren für medizinische Publikationen. Er engagiert sich in Distributed Computing Projekten zur medizinischen Forschung. Sebastian ist verheiratet, hat ein Kind und lebt in Berlin. Profil | Twitter | Instagram | LinkedIn

MEHR ZUM THEMA
Olivenöl als neue Waffe im Kampf gegen Demenz?
3 min
Hohe Proteinaufnahme könnte Altern beschleunigen
2 min
Depression
26 min
Multiple Sklerose
7 min
Die Symptome von Morbus Parkinson
8 min
Rotes Fleisch und Milchprodukte machen dumm
2 min

Kommentar

Forschung
Frühe Krebserkrankungen: Weltweit steigende Fallzahlen und ihre Ursachen
Ist AOH1996 ein Wundermedikament, das alle Krebsarten heilt?
Olivenöl als neue Waffe im Kampf gegen Demenz?
Hohe Proteinaufnahme könnte Altern beschleunigen
  • Über uns
  • Hinweise
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2026 medizin.plus | v 25.16 Phoenix

Medizin+ stellt unabhängige Informationen zu den Themen Medizin und Gesundheit bereit. Wir folgen den Erkenntnissen der evidenzbasierten Medizin und erhalten keine Zahlungen von Pharmaunternehmen oder staatlichen Institutionen. Die bereitgestellten Informationen dürfen nicht für die Selbstdiagnose genutzt werden. Sie ersetzen nicht den Besuch beim Arzt.

Suchbegriff eingeben und ENTER drücken