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Home»Medizin-Lexikon»Mediastinoskop

Mediastinoskop » Medizin-Lexikon

Ein Mediastinoskop ist ein spezielles Endoskop, das bei minimalinvasiven Eingriffen verwendet wird, um durch einen kleinen Schnitt oberhalb des Brustbeins den Mittelfellraum zwischen den Lungen sichtbar zu machen. Es ermöglicht es, Gewebeproben zu entnehmen - meist zur Abklärung verdächtiger Lymphknoten oder Tumoren.
Sebastian Fiebiger Sebastian Fiebiger↻ 11.11.25
Lunge
Mediastinoskope werden zur Diagnose von Lungenerkrankungen eingesetzt Foto: BigBlueStudio | Shutterstock

Inhaltsverzeichnis

  • Begriffserklärung und Definition
  • Verwendung
  • Rechtschreibung und Grammatik

Was ist ein Mediastinoskop?

Ein Mediastinoskop ist ein spezielles, starres Endoskop, das für die Untersuchung des sogenannten Mittelfellraums (Mediastinums) zwischen den Lungen entwickelt wurde.

Mithilfe dieses Instruments können unter Sichtkontrolle Gewebeproben durch einen kleinen Schnitt oberhalb des Brustbeins entnommen oder Lymphknoten begutachtet werden. Es wird in der Regel unter Vollnarkose eingesetzt und ist mit einer Optik sowie einer Lichtquelle ausgestattet. Moderne Varianten verfügen auch über eine Kamera.

Verwendung im medizinischen Kontext

Das Mediastinoskop wird vor allem bei der sogenannten Mediastinoskopie verwendet. Mit diesem Verfahren können Erkrankungen im Brustraum diagnostiziert und eingestuft werden - insbesondere Lymphknotenvergrößerungen und Tumoren, wie Lungenkrebs. Auch entzündliche Erkrankungen wie die Sarkoidose können so diagnostiziert werden.

Beispielsätze:

"Zur Abklärung der vergrößerten Lymphknoten wurde ein Mediastinoskop eingesetzt."

"Die Gewebeprobe konnte mithilfe eines Mediastinoskops sicher entnommen werden."

"Durch das Mediastinoskop erhält der Operateur direkten Zugang zum Mittelfellraum."

Rechtschreibung und Grammatik

Merkmal Information
Artikel das Mediastinoskop
Plural die Mediastinoskope
Silbentrennung Me-di-as-ti-no-skop
Aussprache [meˌdiastinoˈskoːp]
Wortart Substantiv, Neutrum
Herkunft von „Mediastinum“ (Mittelfellraum) und „-skop“ (Betrachter, Gerät zur Betrachtung)

Sonstiges

Typische Einsatzgebiete:

  • Diagnostik und Staging von Lungenkarzinomen
  • Abklärung unklarer Raumforderungen im Mediastinum
  • Biopsie mediastinaler Lymphknoten

Risiken: Wie bei jedem invasiven Eingriff bestehen Risiken wie Blutungen, Infektionen oder Verletzungen benachbarter Strukturen. Diese sind jedoch bei fachgerechter Anwendung selten.

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Sebastian Fiebiger

Sebastian ist Diplom-Wirtschaftsinformatiker und arbeitet seit 24 Jahren für medizinische Publikationen. Er engagiert sich in Distributed Computing Projekten zur medizinischen Forschung. Sebastian ist verheiratet, hat ein Kind und lebt in Berlin. Profil | Twitter | Instagram | LinkedIn

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