Grippe Symptome

Die Haupteintrittspforten für das Influenza-Virus sind die Schleimhäute der oberen Atemwege
Die Haupteintrittspforten für das Influenza-Virus sind die Schleimhäute der oberen Atemwege
Foto: CLIPAREA l Custom media | Shuttestock

Was ist die Grippe?

Die Grippe (medizinisch Influenza) ist eine Infektionskrankheit, die durch Influenzaviren ausgelöst wird. Oft werden im Volksmund auch die deutlich milder verlaufenden „grippalen Infekte“ fälschlicherweise als „Grippe“ bezeichnet. Die Grippe ist weltweit verbreitet und infiziert laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich zwischen 10 und 20 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Das Influenza-Virus nutzt vor allem die Schleimhäute von Mund, Augen und Atemwegen als Eintrittspforte. Der häufigste Übertragungsweg ist die Tröpfeninfektion durch Anhusten, Anniesen oder Anatmen. Auch die Aufnahme von Körperflüssigkeiten von Gegenständen (Schmierinfektion) kann zur Übertragung des Virus führen.


ICD-10: J09, J10, J11 Grippe Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner

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Multiple Sklerose

multiple sklerose

Schematische Darstellung der Multiplen Sklerose (Abb: designua | Bigstock)

Was ist Multiple Sklerose?

Die Multiple Sklerose ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern. Entzündungsherde in der weißen Substanz von Gehirn und Rückenmark greifen die isolierende Schicht der Nervenfasern (Myelinscheiden) an. Die Symptome hängen davon ab, welche Gehirnregionen betroffen sind und wie schnell die Entzündungen fortschreiten. Die auftretenden Frühzeichen sind daher auch individuell verschieden.

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Multiple Sklerose Symptome

Die typischen Symptome der multiplen Sklerose (MS)
Empfindungsstörungen in Armen und Beinen (Kribbeln, Taubheit, Ameisenlaufen)
Sehstörungen (Verschwommen sehen, Nebel, Doppelbilder, Gesichtsfeldausfälle)
Störungen der Muskelfunktion
starke Müdigkeit
leichte Erschöpfbarkeit
Gangunsicherheit
Muskelkrämpfe
Kraftlosigkeit in den Beinen
Blasenentleerungsstörungen
Gesichtslähmungen
Sprachstörungen
Schmerzen
Halbseitenlähmung
Steifigkeit der Muskeln
Zittern
Juckreiz
Inkontinenz
Verstopfung
Libidoverlust
Erektionsstörungen
Schmerzen bei Geschlechtsverkehr
Depressionen
verminderte geistige Leistungsfähigkeit
Gleichgewichtsstörungen
Schwindelgefühl
plötzliche Ungeschicklichkeit
unwillkürliche ruckartige Augenbewegungen
Schluckstörungen
Vergesslichkeit

Parkinson

parkinson symptome

Gangunsicherheit – ein typisches Parkinson Symptome (Abb: rob3000 | Bigstock)

Was ist Parkinson?

Bei Morbus Parkinson handelt es sich um eine Erkrankung des Nervensystems, die langsam fortschreitet und derzeit nicht heilbar ist. Mit Medikamenten lässt sich die Krankheit lange Zeit gut kontrollieren. Meist tritt Parkinson erst im hohen Lebensalter auf und betrifft etwas häufiger Männer als Frauen.

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Borderline Symptome

Das sog. Ritzen ist typisch für Borderliner
Selbstschädigendes Verhalten: Ritzen ist typisch für Borderliner Foto: Olga Sweet | Bigstock

Was ist die Borderline Störung?

Die Borderline-Störung bezeichnet eine instabile Persönlichkeitsstörung. Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch unangemessene und instabile Reaktionen eines Menschen in verschiedenen sozialen und persönlichen Lebenssituationen. Freunde, Kollegen und Angehörige erleben die sichtbaren Symptome oft als abschreckend. Manchmal reicht der kleinste Anlass, damit ein Borderliner heftig reagiert, extrem wütend wird oder in Tränen ausbricht.

Kennzeichnend sind eine gestörte Selbstwahrnehmung, plötzliche Stimmungswechsel, hohe Impulsivität und eine Neigung zu selbstschädigendem Verhalten, instabilen Beziehungen und Lebensverhältnissen sowie Verlustängsten.

ICD-10: F60.31 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Borderline-Typ

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Psychiater, Psychotherapeut

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Vitamin B12 Mangel

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Chronische Müdigkeit ist ein typisches Symptom des Vitamin B12 Mangels (Foto: AntonioGuillem | Bigstock)

Was ist ein Vitamin B12 Mangel?

Ein Mangel an Vitamin B12 entsteht bei einem gesunden Menschen nur dann, wenn dem Körper über einen längeren Zeitraum zu wenig oder kein Vitamin B12 (Cobalamin) zugeführt wurde. Das wasserlösliche Vitamin wird in der Leber gespeichert und der Vorrat deckt den Bedarf für etwa drei Jahre. Außerdem wird das Vitamin in geringerer Menge Herz, Gehirn und Skelettmuskulatur gespeichert. Der Körper kann das Cobalamin nicht selbst herstellen. Daher muss es über die Nahrung aufgenommen werden.

ICD-10: E53.8 Mangel an Vitaminen des B-Komplexes

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Internist

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Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz: Laktosefreie Produkte sind heute breit verfügbar
Laktoseintoleranz: Laktosefreie Produkte sind heute breit verfügbar
Foto: Eldar Nurkovic | Bigstock

Was ist eine Laktoseintoleranz?

Bei einer Laktoseintoleranz ist der Körper nicht in der Lage, den von Säugetieren stammenden Milchzucker direkt in verwertbare Stoffe, wie Galaktose und Glukose zu spalten. Stattdessen wird er erst im Dickdarm über die Darmschleimhäute und Fäulnisbakterien vergoren und damit dem Kreislauf zugeführt.


ICD-10: E73 Laktoseintoleranz Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Internist, Gastroenterologe, Allergologe

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Schilddrüsenüberfunktion

Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse
Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse
Foto: alexraths | Bigstock

Was ist eine Schilddrüsenüberfunktion?

Bei der Schilddrüsenüberfunktion (med.: Hyperthereose) handelt es sich um eine Funktionsstörung der Schilddrüse. Die überproduktive Schilddrüse überschwemmt den Organismus mit Hormonen. Da die Schilddrüsenhormone T3 und T4 beinahe jede Zelle erreichen und einen stimulierenden Einfluss haben, kann ein zu viel des Guten zum Beispiel das Herz-/Kreislaufsystem sowie den Magen-/Darmtrakt belasten und möglicherweise die Osteoporose beschleunigen.

Jede Überfunktion, auch eine leichte (latente) Form, sollte nach Möglichkeit sofort behandelt werden. Da die Palette an Symptome sehr breit sein kann und sich die Symptomatik häufig langsam entwickelt, weist diese nicht immer gleich auf eine veränderte Stoffwechsellage der Schilddrüse hin.

ICD-10: E05 Hyperthyreose Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Endokrinologe

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Gerstenkorn am Auge

Gerstenkorn am Auge
Gerstenkorn am Auge
Foto: Heiko Barth | Shutterstock

Was ist ein Gerstenkorn?

Ein Gerstenkorn (med.: Hordeolum) ist eine Liddrüsenentzündung, die durch Bakterien hervorgerufen wird. Es kommt zur Eiterbildung und ein sichtbarer Abszess entsteht. Dieser hat in etwa die Größe und Form eines Gerstenkorns.

Äußeres Gerstenkorn: Beim sogenannten äußeren Gerstenkorn (Hordeolum externum) sind die Schweiß- bzw. Talgdrüsen des Augenlids von der bakteriellen Infektion betroffen. Da diese Drüsen am Lidrand liegen, entsteht der Abszess unmittelbar an den Wimpern bzw. in der Nähe der Kante des Lids.

Inneres Gerstenkorn: Eine Infektion der Innenseite des Augenlids verursacht beim inneren Gerstenkorn (Hordeolum internum) die Ausbildung einer Eiteransammlung. Der Abszess befindet sich typischerweise auf der Innenseite des Augenlids und ist daher manchmal kaum sichtbar.

Hagelkorn: Ein Gerstenkorn am Auge sollte nicht mit einem Hagelkorn verwechselt werden. Bei einem Hagelkorn kommt es auch zu einer Infektion der Talgdrüsen, die sich an der Lidkante befinden, die Entzündung ist jedoch chronisch und meist schmerzlos.


ICD-10: H00.0 Hordeolum und sonstige tiefe Entzündung des Augenlides Ärztliche Anlaufstellen: Augenarzt

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Vitamin-D-Mangel Symptome

Lachs
Lachs enthält rund 18 µg Vitamin D pro 100 g
(Foto: Natalia Klenova | Shutterstock)

Was ist ein Vitamin D Mangel?

Vitamin D Mangel gilt heute als eigenständige Erkrankung. Während lange Zeit vor allem Knochen- und Zahnprobleme mit einem Mangel an Vitamin D in Verbindung gebracht wurden, kennt man heute die umfassenden Auswirkungen eines Vitamin-D-Mangels auf den menschlichen Organismus.

So leiden Menschen mit einem chronischen Vitamin-D-Mangel etwa häufiger an Infekten – vor allem der Atemwege.

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Diese Lebensmittel enthalten Vitamin D

Nagelpilz erkennen und behandeln

Wie man Nagelpilz erkennen kann, wie er behandelt wird und wie man vorbeugen kann. Mit vielen Bildern. Warum die Behandlung unbedingt über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden muss.

Ebola

Frühe Symptome von Ebola

Frühe Symptome von Ebola Foto: 2nix Studio | Shutterstock

Was ist Ebola?

Ebola ist eine Abkürzung für das Ebolafieber, welches durch das Ebolavirus hervorgerufen wird. Diese Erkrankung verläuft bei 30-90 Prozent aller Fälle tödlich.

Man unterscheidet fünf natürliche Typen des Virus. Allerdings gelten nur vier Arten des Virus als für den Menschen gefährlich. Woher das Virus primär stammt, ist unbekannt. Lediglich in Gorillas und anderen Primatenarten, die man verendet gefunden hat, wurde der Erreger nachgewiesen, es gilt aber als erwiesen, dass auch diese nicht der natürliche Wirt des Virus sind.


ICD-10: A98.4 Ebola-Viruskrankheit Ärztliche Anlaufstellen: Tropenmediziner, Notruf (112), Hausarzt (telefonisch)

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Schilddrüsenunterfunktion Symptome

Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse
Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse
Foto: Alexander Raths | Shutterstock

Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion?

Als Schilddrüsenunterfunktion (med. Hypothyreose) wird ein Mangel an Schilddrüsenhormonen im menschlichen Körper bezeichnet, der infolge von Funktionseinschränkungen der Schilddrüse entsteht. Man geht davon aus, dass in Deutschland etwa 2 Prozent der erwachsenen Frauen und 0,1 – 0,2 Prozent der erwachsenen Männer unter einer Hypothyreose leiden.1

ICD-10: E00 Angeborenes Jodmangelsyndrom, E03 Sonstige Hypothyreose, E89.0 Hypothyreose nach medizinischen Maßnahmen Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Endokrinologe, Nuklearmediziner

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Borreliose

Borreliose - Die Zecke als Überträger
Borreliose – Die Zecke als Überträger
Foto: papillondream | Shutterstock

Was ist eine Borreliose?

Die Borreliose (Lyme-Krankheit) ist eine Bezeichnung für Infektionskrankheiten, die durch Borrelien ausgelöst werden. Die primär durch Zecken übertragenen Bakterien können im menschlichen Organismus vielfältige Krankheitssymptome auslösen, was die Diagnose einer Borreliose erschwert.


ICD-10: A69.2 Lyme-Krankheit Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner

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Darmkrebs

Was man unbedingt über Darmkrebs wissen muss: An welchen Anzeichen man Darmkrebs erkennen kann. Wie hoch die Heilungschancen sind und was man vorbeugend tun kann.

Alzheimer Symptome

Alzheimer: Amyloid-Plaques an den Nervenzellen
Alzheimer: Amyloid-Plaques an den Nervenzellen
Foto: animaxx3d | Bigstock

Was ist Alzheimer?

Unter Alzheimer (med.: Morbus Alzheimer) versteht man eine degenerative Erkrankung des Nervensystems. Sie wird den irreversiblen Demenzerkrankungen zugerechnet.

Typische Symptome sind Einschränkungen der Wahrnehmungsfähigkeit, Gedächtnisverlust und Orientierungslosigkeit. Von dieser Krankheit, die überwiegend nach dem 65. Lebensjahr auftritt, sind weltweit mehr als 140 Millionen Menschen betroffen. Benannt wurde das Krankheitsbild nach dem deutschen Arzt Alois Alzheimer, der 1901 den ersten Fall dieser Krankheit dokumentierte.


ICD-10: F00 Demenz bei Alzheimer-Krankheit Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Neurologe, Psychiater, gerontopsychiatrische Zentren, Demenzambulanz

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Augenlid zuckt – Was tun?

Untersuchung beim Augenarzt
Ein zuckendes Augenlid ist fast immer harmlos und verschwindet meist ohne Behandlung
Foto: baranq | Shutterstock

Was ist Augenlidzucken?

Augenlidzucken sind unwillkürliche Muskelkontraktionen (Faszikulationen) der Muskulatur der Augenlider. Muskelzucken tritt bei den meisten Menschen sporadisch in verschiedenen Körperregionen auf. Meist bleibt es gänzlich unbemerkt.

Zucken allerdings die sensiblen Muskeln der Augenregion, löst das nicht selten Angst bei den Betroffenen aus. Schnell kreisen die Gedanken um ernsthafte neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, multiple Sklerose, Parkinson oder Hirntumore. Dabei ist dieses Muskelzucken fast immer harmlos.

Vorsicht ist allerdings dann geboten, wenn die Bewegung des Augenlids über ein kurzes, unwillkürliches Zucken hinausgeht und sich das Augenlid komplett schließt. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.


ICD-10: R25.3 Faszikulation Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Augenarzt, Neurologe Synonyme: Lidzucken, zuckendes Augenlid, Lidflattern, Augenzucken

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Nerv eingeklemmt

Wärmebehandlung
Eine Wärmebehandlung kann bei einem „eingeklemmten Nerven“ Linderung verschaffen (Foto: gemphotography | Bigstock)

Was ist ein „eingeklemmter Nerv“?

Was im Volksmund als „eingeklemmter Nerv“ bezeichnet wird, ist medizinisch eine Reizung oder Entzündung des betroffenen Nervs. Die Ursache für die Reizung ist häufig eine Verkrampfung oder Verhärtung des umliegenden Muskelgewebes. Diese übt Druck auf die Nervenbahnen aus und reizt sie. Auch eine Entzündung oder Schwellung in Folge einer Verletzung kann den Nerv reizen. Wenn sich ein Patient einen „Nerv eingeklemmt“ hat, treten meist akute Schmerzen auf.

Eine tatsächliche Druckkompression eines Nervens birgt die Gefahr eines dauerhaften Nervenschadens und erfordert umgehende medizinische Versorgung.

ICD-10: M62.8 Paravertebrale Muskelverspannungen

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Orthopäde

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Symptome eines „eingeklemmten Nervs“

Typische Anzeichen für einen eingeklemmten Nerv
starke Schmerzen (stechend, brennend, drückend)
Bewegungsbeeinträchtigungen (Steifheit)
Verspannung der umliegenden Muskulatur
Schmerzverstärkung durch Husten, Atmen oder Anspannen
starkes Schwitzen als Reaktion auf den Dauerschmerzreiz

Magnesiummangel

Was man unbedingt über Magnesiummangel wissen muss: Welche Ursachen hinter dem Mangel stecken können, was man essen sollte, um ihn auszugleichen, welche Aufgaben Magnesium im Körper hat

Herzinfarkt

Herzinfarkt

Herzinfarkt Foto: Alila Medical Media | Shutterstock

Was ist ein Herzinfarkt?

Als einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) bezeichnet man das Absterben von Herzmuskelgewebe aufgrund eines Gefäßverschlusses. Die Durchblutungsstörung erfolgt in der Regel durch ein Blutgerinnsel, welches ein Herzkranzgefäß verschließt oder stark verengt. Die Unterversorgung an Nährstoffen und der Sauerstoffmangel führen zur Schädigung des Herzmuskelgewebes und damit zum Infarkt. Der Herzinfarkt ist die häufigste Todesursache in Deutschland.

ICD-10: I21, I22 Myokardinfarkt (Herzinfarkt)

Ärztliche Anlaufstellen: Notruf (112)

Einordnung: Herz-Kreislauf-Erkrankung, akute Lebensgefahr

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Borderline Syndrom

Borderline Syndrom
Das Borderline Syndrom gehört zu den Persönlichkeitsstörungen Foto: Daniel Beckemeier | Shutterstock

Was ist das Borderline Syndrom?

Das Borderline Syndrom (auch Borderline-Persönlichkeitsstörung / BPS) ist eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung. Zur typischen Symptomatik von Borderline gehören schnelle Stimmungswechsel, hohe Impulsivität und ein wechselhaftes Selbstbild, das auf eine gestörte Selbstwahrnehmung zurückgeht. Betroffene neigen zu selbstschädigendem Verhalten, instabilen Beziehungen und Lebensverhältnissen sowie Verlustängsten.

Borderliner leiden häufig unter weiteren psychischen Störungen wie Depressionen, ADHS, Angststörungen und Essstörungen.

ICD-10: F60.31 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Borderline-Typ

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Psychiater, Psychotherapeuten

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Neben psychischen Störungen, die sich im Laufe des Lebens entwickeln, können auch Persönlichkeitsstörungen auftreten, die schon seit der frühen Jugend das Erleben und Verhalten der Betroffenen prägen. Insbesondere die Borderline-Persönlichkeit ist eine sehr bekannte Abweichung vom normativen Verhalten, die für Betroffene mit deutlichen Einschränkungen einhergehen kann. Ein neues Training setzt vorrangig an den Ressourcen an, die Patienten zur Verfügung stehen und zielt darauf ab, diese konsequent und zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen.

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