Fettleber Symptome

Fettleber

Die Fettleber ist durch Fetteinlagerung gekennzeichnet Abb.: Alila Medical Media | Shutterstock)

Was ist eine Fettleber?

Eine Fettleber entsteht durch die Einlagerung von Fett in die Zellen des Organs. Typische Ursachen für eine Fettleber sind Übergewicht, hoher Alkoholkonsum, Diabetes, Eiweißmangel, Medikamentenmissbrauch und diverse Stoffwechselerkrankungen.

Die Fettleber gilt als typisches Zivilisationsphänomen und ist zu großen Teilen auf eine ungesunde Lebensweise zurückzuführen. Man schätzt, dass in Deutschland rund 20 Prozent der Bevölkerung eine Fettleber haben. Inzwischen findet man Fettlebern schon bei stark übergewichtigen Kindern und Jugendlichen. Fast alle Fettleber-Patienten sind entweder übergewichtig oder alkoholabhängig.


ICD-10: K70 Alkoholische Fettleber, K76 Fettleber Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Internist

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Unterzuckerung

Hypoglykämie und Hyperglykämie

Der Fachbegriff für die Unterzuckerung lautet Hypoglykämie Foto: Kolonko | Shutterstock

Was ist eine Unterzuckerung?

Als Unterzuckerung (med.: Hypoglykämie) bezeichnet man einen Abfall des Blutzuckerspiegels auf ein Niveau von unter 40 mg/dl. Erste Symptome können allerdings bereits beim Unterschreiten von 60 mg/dl auftreten. Ein gesunder Körper kompensiert einen Blutzuckerabfall. Das Hormon Glukagon – der Gegenspieler des Insulin – baut Glykogen zu Glukose ab.

Versagt dieser Regelmechanismus, kann eine Unterzuckerung lebensgefährdend eskalieren. So ist beispielsweise das menschliche Gehirn auf eine ständige Glukose-Zufuhr angewiesen. Die Hypoglykämie tritt vor allem bei medikamentös behandelten Diabetikern auf. Regelmäßige Unterzuckerungen stehen im Verdacht, das Risiko für Demenz zu erhöhen.

ICD-10: E16.0 Arzneimittelinduzierte Hypoglykämie ohne Koma, E16.1 Sonstige Hypoglykämie, E16.2 Hypoglykämie, nicht näher bezeichnet

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Diabetologe

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Gehirnerschütterung

Gehirnerschütterung
Eine Gehirnerschütterung muss ärztlich behandelt werden (Foto: TommyStockProject | Shutterstock)

Was ist eine Gehirnerschütterung?

Als „Gehirnerschütterung“ wird ein Schädel-Hirn-Trauma ersten Grades bezeichnet. Sie ist gekennzeichnet durch einen Bewusstseinsverlust von maximal 10 Minuten ohne Gedächtnisverlust und neurologische Ausfälle im Anschluss an die Bewusstlosigkeit.

Gehirnerschütterungen entstehen typischerweise im Rahmen von Sportunfällen, Autounfällen, Arbeitsunfällen und Haushaltsunfällen. In Deutschland verzeichnen die Krankenhäuser pro Jahr rund 220.000 Notaufnahmen wegen einer Gehirnerschütterung. Die Fallzahl ist seit Jahren steigend. Männer sind etwas häufiger betroffen. Die Frauen holen in der Tendenz aber auf.

ICD-10: S06.0 Gehirnerschütterung

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Notarzt

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Rippenfellentzündung

Rippenfell
Das Rippenfell überzieht die Lunge Abb.: S K Chavan | Shutterstock

Was ist eine Rippenfellentzündung?

Die Rippenfellentzündung (auch Brustfellentzündung / med.: Pleuritis) ist eine Entzündung des Rippen- oder Brustfells, das die Lunge überzieht und den Brustraum von innen auskleidet. Eine Rippenfellentzündung kann sowohl isoliert – durch eine Infektion mit Viren, Bakterien oder Pilzen – auftreten, als auch in Form der sekundären Pleuritis als Begleiterkrankung anderer Krankheiten wie der Pankreatitis, einer Lungenembolie oder rheumatischer Erkrankungen. Die sekundäre Pleuritis tritt deutlich häufiger auf.

ICD-10: R09.1 Pleuritis

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner

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Krätze

Krätze an der Hand
Krätze an der Hand (Foto: DonyaHHI | Shutterstock)

Was ist die Krätze?

Die Krätze (auch Scabies oder Acarodermitis) ist eine durch Krätzemilben ausgelöste Hauterkrankung. Die nur einen halben Millimeter großen Milben graben feine Gänge in die Oberhaut des Menschen und sondern dort Kot und Eier ab. Das Immunsystem des Menschen reagiert darauf und löst lokale Entzündungen aus, die Hautirritationen wie Bläschen, Quaddeln und Krusten zur Folge haben.


ICD-10: B86 Skabies (Krätze) Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Hautarzt (Dematologe)

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Leberkrebs

Leberkrebs
Leberkrebs
Abb: Sebastian Kaulitzki | Shutterstock

Was ist Leberkrebs?

Unter Leberkrebs versteht man alle bösartigen Tumorerkrankungen der Leber. Dazu gehören vor allem die primären Lebertumore wie das Leberzellkarzinom und das Gallengangskarzinom. Die meisten malignen Tumore der Leber sind aber Metastasen anderer Krebserkrankungen.

Das Leberzellkarzinom gehört zu den weltweit häufigsten Krebserkrankungen des Menschen – ist in Mitteleuropa aber eher selten. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Als Risikofaktoren gelten chronische Lebererkrankungen wie Hepatitis C, ein hoher Alkoholkonsum sowie Übergewicht und die daraus resultierende Fettleber.


ICD-10: C22.0 Leberzellkarzinom (Carcinoma hepatocellulare) Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Internist

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Magen-Darm-Grippe

Das menschliche Verdauungssystem
Das menschliche Verdauungssystem Abb.: Kozorez Vladislav | Shutterstock

Was ist eine Magen-Darm-Grippe?

Der Begriff „Magen-Darm-Grippe“ entspringt dem Volksmund. Es handelt sich dabei nicht um eine echte Grippe. Der Grippe-Erreger Influenza ist nicht am Krankheitsgeschehen beteiligt. Die „Magen-Darm-Grippe“ (med. Gastroenteritis) ist eine Durchfallerkrankung, die auf eine akute Entzündung des Magen-Darm-Trakts – bestehend aus Magen, Dünndarm und Dickdarm – zurückgeht. Sie kann durch Viren, Bakterien oder Parasiten ausgelöst werden.

ICD-10: A09 Gastroenteritis infektiösen Ursprungs

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner

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Magen-Darm-Gruppe Symptome

Die typischen Anzeichen des Magen-Darm-Infekts
Übelkeit
Erbrechen
Bauchschmerzen
Appetitverlust
Durchfall
Fieber (selten)
Schwindel
ausgeprägtes Krankheitsgefühl
Schwäche
Kopfschmerzen
Gliederschmerzen
Blähungen
Bauchkrämpfe

FSME Symptome

FSME-Viren attackieren Nervenzellen
FSME-Viren attackieren Nervenzellen (Abb.: Ralwel | Shutterstock)

Was ist FSME?

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine durch Zecken übertragene Virus-Erkrankung. Das FSME-Virus löst bei den meisten Patienten keine Symptome aus, so dass sie die Infektion nicht bemerken. Ein Teil der Patienten klagt über Allgemeinsymptome, die denen einer Grippe ähneln.

FSME kann eine gefährliche Entzündung des Gehirn und der Hirnhäute auslösen. Gegen FSME ist eine Schutzimpfung verfügbar, die in Endemiegebiete empfohlen wird. Grundsätzlich empfiehlt sich nach Waldbesuchen ein Absuchen des Körpers auf Zecken und ggf. die Entfernung dieser. In Deutschland gelten vor allem Bayern und Baden-Würtemberg als Risikogebiete für FSME.

Wer eine FSME-Infektion überstanden hat, ist lebenslang immun. Nachgewiesene Infektionen sind in Deutschland meldepflichtig.


ICD-10: A84 Virusenzephalitis, durch Zecken übertragen Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner

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Leberzirrhose

Gesunde Leber vs. Leberzirrhose
Gesunde Leber vs. Leberzirrhose
Abb. eranicle | Shutterstock

Was ist eine Leberzirrhose?

Die Leberzirrhose ist eine irreversible Schädigung der menschlichen Leber. Die Zirrhose steht meist am Ende eines jahrelangen Prozesses und stellt das Endstadium chronischer Lebererkrankungen dar.

In Deutschland gehen die meisten Leberzirrhosen auf Alkoholmissbrauch (rund 50 Prozent) und die chronischen Formen der Hepatitis (meist Hepatitis C) zurück. Rund 200.000 Menschen erkranken hierzulande jährlich neu an einer Leberzirrhose. Davon sind rund zwei Drittel männlichen Geschlechts.

Eine Leberzirrhose entsteht durch den ständigen Wechsel zwischen Lebergewebszerstörungen und anschließender Regeneration. Die Vernarbung des Gewebes macht das Organ dysfunktional und stört die Durchblutung.

Inzwischen geht man davon aus, dass in Industrieländern rund 10 Prozent der Leberzirrhosen auf das Konto von Fehl- und Überernährung gehen. Menschen mit Übergewicht entwickeln oft zunächst eine Fettleber, die in chronische Entzündungen eskalieren kann. (Fettleber-Hepatitis / Steatohepatitis)


ICD-10: K70.3 Alkoholische Leberzirrhose, K74 Fibrose und Zirrhose der Leber Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Internist, Leberzentren / Leberspezialist

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Darmverschluss Symptome

Röntgenbild eines mechanischen Darmverschlusses
Röntgenbild eines mechanischen Darmverschlusses Foto: Tomatheart | Shutterstock

Was ist ein Darmverschluss?

Als Darmverschluss (lat. Ileus) wird eine Unterbrechung der Darmpassage bezeichnet. Ein Darmverschluss ist immer ein medizinischer Notfall, der einer sofortigen Behandlung bedarf. Unbehandelt besteht die Gefahr eines tödlichen Verlaufs und gravierender Folgeschäden.

Es gibt zahlreiche Auslöser eines Darmverschlusses. Neben einer mechanischen Verstopfung durch Kotballen, Fremdkörper oder Gallensteine kommen auch Entzündungen des Darms und Tumore in Betracht. Weitere mechanische Ursachen sind Abklemmungen, Verdrehung oder Einstülpungen des Darms. Darmverschlüsse treten auch als Komplikation chirurgischer Eingriffe in der Bauchhöhle auf. Durchblutungsstörungen und Vergiftungen können ebenfalls Darmverschlüsse auslösen.

ICD-10: K56 Paralytischer Ileus und intestinale Obstruktion ohne Hernie

Ärztliche Anlaufstellen: Notarzt (112)

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Darmverschluss Symptome

Die typischen Anzeichen des Ileus
krampfartige Bauchschmerzen (Koliken)
aufgeblähter Bauch (Meteorismus)
starke Übelkeit
Erbrechen
Erbrechen von Kot
Ausbleiben des Stuhlgangs
beschleunigter Puls
niedriger Blutdruck
Blässe
kalter Schweiß
ständiges Aufstoßen
Fieber
Schüttelfrost

Scheidenpilz Symptome

Scheidenpilz
Scheidenpilz – Eine kurze Untersuchung und ein Abstrich schaffen schnelle Klarheit
Foto: Capifrutta | Shutterstock

Was ist Scheidenpilz?

Scheidenpilz (auch Vaginalpilz oder medizinisch: vaginale Mykose) ist eine Infektionskrankheit der weiblichen Scheide mit den Hefepilzen Candida albicans oder Genus Candida. Auch im gesunden weiblichen Körper wird die Scheide von Pilzen besiedelt. Erst die übermäßige Vermehrung eines Stammes löst eine Infektion und die typische Symptomatik aus.


ICD-10: B37.3+ Kandidose der Vulva und der Vagina Ärztliche Anlaufstellen: Gynäkologe

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Autismus

Autismus Symptome sind oft früh erkennbar
Autismus Symptome sind oft früh erkennbar
Foto: Dubova | Shutterstock

Was ist Autismus?

Autismus ist eine angeborene und unheilbare Entwicklungsstörung. In der Wissenschaft herrscht Uneinigkeit darüber, ob die Symptomatik des Autismus durch eine gestörte Informationsverarbeitung im Gehirn ausgelöst wird oder es sich nur um einen anderen Informationsverarbeitungsmechanismus als Ergebnis der evolutionären Varianz handelt.

Charakteristisch für Autisten sind Schwächen in der sozialen Interaktion und kognitive Stärken – vor allem im Bereich von Wahrnehmung und Gedächtnis. Autismus ist häufig durch eine isolierte Begabung in einem Interessengebiet – die Inselbegabung – gekennzeichnet. Das Asperger Syndrom ist eine leichte Form des Autismus.


ICD-10: F84 Autismus Ärztliche Anlaufstellen: Kinderarzt, Hausarzt, Psychiater

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PMS Symptome

PMS Symptome
Die Ausprägung der PMS-Symptomatik variiert sehr stark
Foto: gpointstudio | Shutterstock

Was ist PMS?

Als prämenstruelles Syndrom (PMS) werden verschiedene Beschwerden des weiblichen Körpers bezeichnet, die einige Tage vor der Menstruation auftreten und mit Beginn der Regelblutung verschwinden.

PMS tritt relativ häufig auf. Man geht davon aus, dass etwa 30 Prozent der gebärfähigen Frauen von diesem Beschwerdebild betroffen sind. Allerdings sehen sich nur etwa 7-8 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter durch PMS deutlich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt.


ICD-10: N94.3 Prämenstruelle Beschwerden Ärztliche Anlaufstellen: Gynäkologe

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Windpocken

Kleinkind mit Windpocken
Kleinkind mit Windpocken
Foto: Asisyaj | Shutterstock

Was sind Windpocken?

Windpocken (medizinisch: Varizellen) sind eine Infektionskrankheit (Virusinfektion) und gehören zu den klassischen Kinderkrankheiten. Betroffen sind vor allem Kinder im Vorschulalter. Das auslösende Virus (Varicella-Zoster-Virus) wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und ist hochinfektiös. Der Erreger kann auch durch die Luft über Entfernungen von einigen Metern übertragen werden, woher die Erkrankung ihren Namen („Wind-“) hat.

Nach einer durchgemachten Windpocken-Infektion besteht lebenslange Immunität. Allerdings bleiben auch nach der Erkrankung Viren im Körper zurück und können später – vor allem in Phasen eines geschwächten Immunsystems – die sog. Gürtelrose auslösen.

Gegen Windpocken ist eine Schutzimpfung verfügbar. Die Erkrankung ist in Deutschland meldepflichtig.

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Keuchhusten Symptome

Keuchhusten wird vom Bakterium Bordetella pertussis ausgelöst
Keuchhusten wird vom Bakterium Bordetella pertussis ausgelöst
Abb.: Tyrannosaurus | Bigstock

Was ist Keuchhusten?

Keuchhusten (medizinisch: Pertussis / im Volksmund auch 100-Tage-Husten) ist eine hoch-ansteckende Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Bordetella pertussis hervorgerufen wird. Sie wird den Kinderkrankheiten zugerechnet. Vor allem bei Säuglingen kann die Krankheit einen tödlichen Verlauf nehmen.

Weltweit treten jährlich etwa 15-20 Millionen Neuinfektionen auf, davon denen etwa 300.000 zum Tod des Infizierten führen. Auch wenn Keuchhusten in Deutschland deutlich seltener als in Entwicklungsländern auftritt und die Impfschutzrate der Bevölkerung rund 95 Prozent beträgt, rechnet man hierzulande mit rund 100.000 Neuinfektionen pro Jahr.

ICD-10: A37 Keuchhusten Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Kinderarzt

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Inkubationszeit

Die Inkubationszeit von Keuchhusten – also die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten erster Symptome beträgt 7 – 20 Tage.

Legionellen Symptome

Legionellen
Legionella pneumophila
Abb.: royaltystockphoto.com | Shutterstock

Was sind Legionellen?

Die Legionärskrankheit (medizinisch Legionellose) ist eine Infektion mit Bakterien der Gattung Legionella. Der Erreger wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und verursacht eine Lungenentzündung. Die Krankheit wird deshalb als Legionärskrankheit bezeichnet, weil sie 1976 erstmals bei einem Kriegsveteranentreffen in Philadelphia auftrat. Der Erreger wurde damals über die Klimaanlage verbreitet.

Auch Schwimmbäder, Whirlpools und Duschen bergen ein Infektionsrisiko, wenn das Wasser kontaminiert ist. Legionellen werden nicht von Mensch zu Menschen übertragen, sondern durch Einatmen infektiösen Wassers. In Deutschland gibt es pro Jahr etwa 600 Fälle der Legionärskrankheit. Rund 15 Prozent der Menschen ohne Vorerkrankungen sterben daran. Bei immungeschwächten Patienten und solchen mit Vorerkrankungen der Luge oder des Herzens geht man von bis zu 70 Prozent Mortalität aus.

ICD-10: A48.1 Legionellose mit Pneumonie Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner

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Fibromyalgie

Fibromyalgie Symptome
Die Symptome der Fibromyalgie Foto: Designua | Shutterstock

Was ist eine Fibromyalgie?

Die Fibromyalgie ist eine rheumatische Erkrankung, die durch ein ausgeprägtes Schmerzgeschehen gekennzeichnet ist. Die Lokalisation der Schmerzen wechselt und umfasst die gelenkumgebende Muskulatur und die Rückenmuskulatur. Viele Fibromyalgie-Patienten sehen sich in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt.

ICD-10: M79.7 Fibromyalgie

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Rheumatologe

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Die chronische Erkrankung Fibromyalgie wird dem „Weichteilrheuma“ zugeordnet und ist bislang nicht heilbar. Die Patienten leiden – neben den Schmerzen –  an der ausgeprägten Begleitsymptomatik, die Beschwerden wie Morgensteifigkeit, chronische Müdigkeit und Schlafstörungen umfasst. In schweren Fällen können sie derart ausgeprägt sein, dass sie lebensbestimmend werden.

Häufigkeit der Fibromyalgie

Man schätzt, dass zwischen ein und vier Prozent der Gesamtbevölkerung unter Fibromyalgie leiden. Frauen sind mit neun von zehn Fällen weit häufiger betroffen.

Fibromyalgie Symptome

Die Symptome der Fibromyalgie schleichen sich langsam ein und sind so diffus und unspezifisch, dass viele Patienten einen wahren „Ärztemarathon“ absolvieren, bevor sie eine Diagnose erhalten.

Die typischen Anzeichen der Fibromyalgie
chronische Schmerzen wechselnder Lokation (Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Brustkorb, Gelenke)
Schwellungen an Händen, Füßen, im Gesicht
Muskelverspannungen
Ödeme
Herzrasen
chronische Müdigkeit
Schwäche
schnelle Erschöpfbarkeit
Schlafstörungen
Konzentrationsstörungen
Morgensteifigkeit
Reizdarm
Reizmagen
Reizblase
Schluckbeschwerden
Fremdköpergefühl im Hals
Menstruationsbeschwerden
Kopfschmerzen
trockene Schleimhäute
vermehrtes Schwitzen
Angstzustände
Depressionen
Reizbarkeit
Stimmungsschwankungen
gesteigerte Lichtempfindlichkeit
gesteigerte Geräuschempfindlichkeit
gesteigertes Temperaturempfinden
gesteigertes Schmerzempfinden
Schwindel
Wortfindungsstörungen
Herzrhythmusstörungen
Hautentzündungen
Berührungsempfindlichkeit
Haarausfall
Atemnot
erschwerte Atmung
Taubheitsgefühle
nervöse Beine
Krämpfe
erhöhte Infektanfälligkeit
verminderte Libido
Tinnitus
Magenbeschwerden, Darmbeschwerden

Sonnenstich Symptome

Sonnenstich
Schwerer Verlauf des Sonnenstichs
Foto: Crystal Eye Studio | Shutterstock

Was ist ein Sonnenstich?

Ein Sonnenstich ist eine Gesundheitsschädigung, die durch übermäßige und direkte Einstrahlung von Sonnenlicht auf Kopf und Nacken entsteht. Die Wärmestrahlung – der langwellige Anteil des Sonnenlichts – sorgt für eine Überhitzung des Kopfes. Das führt zu einer Irritation der Hirnhaut und des Hirngewebes.

Im schlimmsten Fall kann ein Sonnenstich eskalieren und zum Hitzetod führen. Besonders gefährdet sind Kinder und Menschen ohne oder mit nur spärlicher Kopfbehaarung. Das Tragen einer hellen Kopfbedeckung und die Vermeidung direkter Sonnenexposition gelten als wirksamste Methoden zur Vorbeugung eines Sonnenstichs.


ICD-10: T67.0 Hitzschlag und Sonnenstich Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Notarzt (112)

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Helicobacter Pylori Symptome

helicobacter symptome
Mit Helicobacter besiedelte Darmschleimhaut
Abb.: Tatiana Shepeleva | Shutterstock

Was ist Helicobacter Pylori?

Helicobacter Pylori ist ein Bakterium, dass den menschlichen Magen befallen und dort Erkrankungen auslösen kann. Helicobacter Infektionen werden mit dem Auftreten von Magengeschwüren, Zwölffingerdarmgeschwüren und Magenkrebs in Verbindung gebracht. Der Übertragungsweg ist bislang unbekannt. Man vermutet aber die orale Aufnahme von Ausscheidungen durch verunreinigte Nahrung als Ursache. Auch eine Übertragung durch Schmeißfliegen wird diskutiert.

Weltweit sind etwa 50 Prozent der Menschen mit Helicobacter Pylori besiedelt. In Deutschland sind es etwas weniger. Aber auch hierzulande geht man immerhin noch von rund 30 Millionen Betroffenen bzw. 20-40 Prozent Durchseuchung aus.1


ICD-10: B98.0 Helicobacter pylori Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Gastroenterologe

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Blutvergiftung

Sepsis
Eine Sepsis ist immer ein medizinischer Notfall (Abb.: appcuarium | Shutterstock)

Was ist eine Blutvergiftung?

Die umgangssprachlich als „Blutvergiftung“ bezeichnete Sepsis ist eine Entzündungsreaktion des menschlichen Körpers auf eindringende Erreger. Bei einer Sepsis ist das Immunsystem des Körpers nicht in der Lage, die Infektion örtlich zu begrenzen, worauf sie sich im gesamten Körper ausbreitet und zu lebensbedrohlichen Fehlfunktionen der Organe führt.

Eine Sepsis kann durch Bakterien, Pilze oder Giftstoffe ausgelöst werden und endet in 30 bis 50 Prozent der Fälle trotz intensiver medizinischer Therapie tödlich. In Deutschland gibt es jährlich ca. 150.000 Fälle von Sepsis, von denen etwa 55.000 zum Tode führen.


ICD-10: A40 Streptokokken-Sepsis, A41 sonstige Sepsis Ärztliche Anlaufstellen: Notarzt

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