Bindehautentzündung

Bindehautentzündung
Bindehautentzündung
Foto: apichsn | iStock | Thinkstock

Was ist eine Bindehautentzündung?

Die Bindehautentzündung (med.: Konjunktivitis) ist eine Entzündung der empfindlichen Schleimhäute der Augen. Diese Schleimhäute dienen der Benetzung des Auges durch einen dünnen Tränenfilm. Außerdem liegen Immunzellen auf der Bindehaut, die Krankheitserreger abwehren und unschädlich machen, damit sie das Auge nicht schädigen können.

Dringt ein Erreger dennoch durch den zähen Tränenfilm, reagiert die Bindehaut mit den typischen Entzündungszeichen: Rötung, Schwellung, Wärme, Schmerz und Funktionseinschränkung. Besonders häufig dringen Bakterien durch unsaubere Hände, das Tragen von schlecht gereinigten Kontaktlinsen oder über Staub in die Bindehaut ein.


ICD-10: H10 Konjunktivitis Ärztliche Anlaufstellen: Augenarzt

Lesezeit: 1 Minuten

Gallensteine

Gallensteine
Gallensteine
Foto: Irina Lesovaia | Bigstock

Was sind Gallensteine?

Gallensteine (medizinische Bezeichnung: Cholelithiasis) sind kristalline Ablagerungen in der Gallenblase, den Gallengängen und den Gallenwegen – den abführenden Gängen von Gallenblase zum Darm.

Gallensteine sind feste, kristalline Gebilde, die aus den Ausfallprodukten der Galle entstehen. Sie deuten auf ein Ungleichgewicht, der löslichen Stoffe in der Galle hin. Meist verursachen Gallensteine keine Beschwerden. Blockieren sie allerdings den Abfluss der Galle können sie heftige Koliken und Entzündungen auslösen.

Gallensteine treten relativ häufig auf. Man schätzt, dass etwa 4 bis 10 Prozent der erwachsenen Bevölkerung betroffen sind. Frauen sind deutlich häufiger betroffen. Der westliche Lebenswandel aus Überernährung und Bewegungsmangel scheint die Entstehung von Gallensteinen zu begünstigen.


ICD-10: K80 Cholelithiasis Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Internist, Urologe

Lesezeit: 1 Minuten

Pfeiffersches Drüsenfieber

Die Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers (Abb.: Designua | Shutterstock)

Was ist das Pfeiffersche Drüsenfieber?

Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine virale Infektionskrankheit, die durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst wird. Es sind weder ein Impfstoff noch eine ursächliche Behandlung gegen das Virus verfügbar. Die Sterblichkeit der Patienten ist allerdings sehr gering. Die Verbreitung ist hoch – etwa 50 Prozent der deutschen Bevölkerung ist mit Epstein-Barr infiziert.

Die Bezeichnung Pfeiffersches Drüsenfieber geht auf den deutschen Kinderarzt Emil Pfeiffer (1846-1921) zurück, der die Krankheit entdeckte und als eigenes Krankheitsbild klassifizierte.

ICD-10: B27 Infektiöse Mononukleose Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Kinderarzt

Lesezeit: 1 Minuten

Symptome

Die typischen Anzeichen des Pfeifferschen Drüsenfiebers
Fieber
Kopfschmerzen und Gliederschmerzen
Müdigkeit
Antriebslosigkeit
ausgeprägtes Krankheitsgefühl
geschwollene Lymphknoten
Mandelentzündung
Halsschmerzen
weißer Belag auf den Mandeln
fauliger Mundgeruch
Heiserkeit
Nachtschweiß
Stimmungsschwankungen
Schwächegefühl
Hautausschlag
Schwindel
Schüttelfrost
Husten
Übelkeit
Schluckbeschwerden

Brustkrebs

Brustkrebs
Brustkrebs Abb. SciePro | Shutterstock

Was ist Brustkrebs?

Brustkrebs – fachsprachlich auch als „Mammakarzinom“ (von lateinisch „mamma“ für „Brust“) bezeichnet – zählt weltweit zu den häufigsten Tumorerkrankungen bei Frauen. In sehr seltenen Fällen können auch Männer betroffen sein. Die Erkrankung verursacht im Anfangsstadium keine oder kaum Beschwerden. Wird das Mammakarzinom früh erkannt, sind die Heilungschancen in der Regel sehr gut. Deshalb ist eine umfassende Vorsorge wichtig.


ICD-10: C50 Mammakarzinom Ärztliche Anlaufstellen: Gynäkologe, Onkologe

Lesezeit: 0 Minuten

ADHS

ADHS
ADHS kann zur erheblichen Belastung für die ganze Familie werden
Foto: Suzanne Tucker | Shutterstock

Was ist ADHS?

ADHS ist eine Abkürzung für die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Bei dieser Störung handelt es sich um eine Erkrankung, die ihre Ursachen im neurobiologischen Bereich hat. Vor allem Kinder gehören zu den Betroffenen dieser psychischen Störung. Laut Bundesärztekammer sind in Deutschland rund 300.000 bis 500.000 Kinder an ADHS erkrankt.

Unbehandelt kann die Krankheit Kinder in ihrem schulischen und ihrem privaten Umfeld negativ beeinflussen. Dennoch ist ADHS keine reine Kinderkrankheit, sondern begleitet viele Betroffene ein Leben lang. Bei Erwachsenen ist die Störung jedoch durch andere Symptome gekennzeichnet.


ICD-10: F90 Hyperkinetische Störungen Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgmeinmediziner, Psychiater

Lesezeit: 1 Minuten

Lippenherpes

Herpes Simplex Ausbruch an der Lippe (Lippenherpes)
Herpes Simplex Ausbruch an der Lippe (Lippenherpes) Foto: Kopytin Georgy | Shutterstock

Was ist Lippenherpes?

Lippenherpes (med. Herpes labialis) ist die häufigste Ausprägung einer Infektion mit dem Herpes Simplex Virus (HSV). Etwa 85 bis 95 Prozent der erwachsenen deutschen Bevölkerung sind mit Herpes Simplex infiziert.

Das Virus kann lange Zeit symptomfrei im Körper schlummern. Kommt es zu einer Reaktivierung des Virus und zu einem Ausbruch in Form des Lippenherpes, bilden sich die typischen Herpesbläschen. Meist treten sie am Übergang zwischen Lippe und Gesichtshaut auf.

ICD-10: B00.1 Dermatitis vesicularis durch Herpesviren

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Kinderarzt, Hautarzt

Lesezeit: 1 Minuten

Eine Infektion mit dem Herpes Simplex Virus hat zwar lebenslange, jedoch selten dramatische Folgen. Die meisten Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit Herpes. Da der Körper nicht in der Lage ist, sich gegen das Virus zu immunisieren, kann die Infektion jederzeit ausbrechen. Als auslösende oder begünstigende Faktoren gelten  emotionaler Stress und das Immunsystem schwächende Krankheiten.

Adenoviren

Adenoviren
Adenoviren
Abb.: MichaelTaylor3d | Shutterstock

Was sind Adenoviren

Adenoviren sind weltweit verbreitete Krankheitserreger und können eine Reihe von Erkrankungen auslösen. Typisch ist bspw. die Bindehautentzündung (Konjunktivitis). Sie gehören zur Familie der Adenoviridae und sind unbehüllte Doppelstrang-DNA-Viren mit einem Durchmesser von ca. 80 nm. Da sie sehr umweltresistent sind, können sie selbst bei Zimmertemperatur noch über Wochen hinweg infektiös sein.

NCBI: 10508 ICTVdB Virus Code: 00.001.01.01 Virus-Accession-Nr.: 001001GE

Lesezeit: 0 Minuten

Borkenflechte

Borkenflechte
Borkenflechte (Foto: pixfly | Shutterstock)

Was ist die Borkenflechte?

Bei der Borkenflechte (medizinisch: Impetigo contagiosa) handelt es sich um eine ansteckende Hautinfektion, die durch Bakterien – sogenannte „A-Streptokokken“ (80 %) oder Staphylokokkus aureus (20 %) – ausgelöst wird.

Die Erkrankung tritt vor allem bei Kleinkindern sowie Kindern bis zum 14. Lebensjahr auf. Verantwortlich hierfür sind nicht, wie oft vermutet, schlechte hygienische Zustände, sondern spezielle Faktoren in der Haut.

ICD-10: L01.0 Impetigo contagiosa ICD-10: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Kinderarzt, Hautarzt

Lesezeit: 0 Minuten

Chlamydien

Chlamydien - Bakterium Chlamydia trachomatis in menschlicher Zelle
Chlamydien – Bakterium Chlamydia trachomatis in menschlicher Zelle
Abb.: Tyrannosaurus | Bigstock)

Was sind Chlamydien?

Bei Chlamydien handelt es sich um Bakterien, die ihre Vermehrung als Parasit in einer Wirtszelle organisieren und eine Infektion hervorrufen. Diese wird als Chlamydiose bezeichnet und betrifft in erster Linie die Schleimhäute des Genitalbereiches, der Augen und der Atemwege. Der häufigste Übertragungsweg ist ungeschützter Geschlechtsverkehr, weshalb die Chlamydien-Infektion zu den Geschlechtskrankheiten gezählt wird. Die wichtigste Risikogruppe sind Menschen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern.

Chlamydien sind 0,2 bis 0,4 Mikrometer groß und vollziehen ihre Zellteilung und Vermehrung innerhalb des Wirts. Bei dieser Infektionskrankheit treten in den verschiedenen Untergruppen unterschiedliche Krankheitssymptome auf. Dazu gehören entzündliche Erkrankungen, die bspw. bis zur Erblindung des Auges führen können. Da Chlamydien die Schleimhäute befallen, gehören entzündliche Atemwegserkrankungen – vor allem der Bronchien oder Nasennebenhöhlen – zu den möglichen Folgen. Die Bakteriengruppe Chlamydia psittaci kann sogar schwere Lungenentzündungen hervorrufen.


ICD-10: A56 Sonstige durch Geschlechtsverkehr übertragene Chlamydienkrankheiten Ärztliche Anlaufstellen: Gynäkologe, Urologe, Dermatologe mit Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Lesezeit: 1 Minuten

Mandelentzündung (Angina, Tonsillitis)

Mandelentzündung

Mandelentzündung – schematische Abbildung (Abb.: Solar22 | Bigstock)

Als „Angina“ wird im Volksmund eine Tonsillitis – also eine Entzündung Mandeln (med.: Tonsillen) – bezeichnet. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Angina pectoris, einer Herzerkrankung.

Eine Angina ist ansteckend, wird meist durch Bakterien ausgelöst und durch Tröpfcheninfektion übertragen. In den meisten Fällen sind die Gaumenmandeln (Tonsilla palatina) betroffen. Eine Angina ist schmerzhaft.

ICD-10: J03 Akute Tonsillitis, J35.0 Chronische Tonsillitis
Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Hals-Nasen-Ohren-Arzt
Andere Bezeichnungen: Angina tonsillaris, Tonsillitis, Mandelentzündung

Lesezeit: 0 Minuten

Magengeschwür

Entstehung eines Magengeschwürs durch Helicobacter Pylori

Entstehung eines Magengeschwürs
Abb.: designua | Bigstock

Was ist ein Magengeschwür?

Ulcus ventriculi ist der medizinische Fachausdruck für das Magengeschwür. Ein Geschwür (Ulcus) ist eine örtlich begrenzte, tief liegende Zerstörung von Haut oder Schleimhaut. Bei einem Magengeschwür ist das Gewebe bis in die Muskelschicht hinein geschädigt. Am häufigsten betroffen sind die Bereiche an der kleinen Magenkrümmung und der Magenhöhle in der Nähe des Magenausgangs.

Die häufigsten Warnzeichen für ein Magengeschwür sind Schmerzen im Oberbauch – vor allem nach dem Essen – sowie Übelkeit, Sodbrennen, Erbrechen und Stuhlunregelmäßigkeiten.


ICD-10: K25 Ulcus ventriculi Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Internist, Gastroenterologe med. Bezeichnungen: Magenulkus (lateinisch Ulcus ventriculi), peptisches Geschwür (lateinisch Ulcus pepticum)

Lesezeit: 1 Minuten

Lungenkrebs

Lungenkrebs
Lungenkrebs Foto: Sebastian Kaulitzki | Shutterstock

Was ist Lungenkrebs?

Lungenkrebs (medizinisch: Bronchialkarzinom) ist eine Krebserkrankung der Lunge. Lungenkrebs gehört zu den häufigen Krebsarten – bei den Männern rangiert der Lungenkrebs auf Platz 2, bei den Frauen auf Platz 3. Bei Lungenkrebs verändern sich Zellen in den Bronchien bösartig. Die Krebsart wird deshalb auch als Bronchialkarzinom bezeichnet.


ICD-10: C34 Bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Pneumologe

Lesezeit: 0 Minuten

Schlaganfall

Schematische Abbildung eines Schlaganfalls

Schematische Abbildung eines Schlaganfalls (Foto: rob3000 | Bigstock)

Was ist ein Schlaganfall?

Der Schlaganfall (med.: Apoplex, engl.: Stroke) ist ein ischämischen Vorfall (Minderdurchblutung) im Gehirn. Bei einem Schlaganfall kommt es zu einem plötzlich auftretenden Versorgungsengpass des Gehirns.

Aufgrund einer Minderdurchblutung (Hirninfarkt) oder einer Blutung (Hirnblutung) wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff bzw. Nährstoffen versorgt. Das führt zu den typischen Symptomen des Schlaganfalls. Etwa ein Drittel der Patienten überlebt den Schlaganfall nicht, etwa ein Drittel trägt bleibende Folgen und ein Drittel erholt sich vollständig.

Die Erkrankung zählt heute zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Durch eine sofortige medikamentöse (Thrombolyse) oder mechanische Behandlung (Thrombektomie) können viele Schlaganfälle jedoch erfolgreich behandelt und bleibende Schäden im Bereich des Gehirns vermieden oder in ihrer Auswirkung beschränkt werden.

ICD-10: I63 Hirninfarkt, I64 Schlaganfall, nicht als Blutung oder Infarkt bezeichnet

Ärztliche Anlaufstellen: Notarzt (112)

Lesezeit: 1 Minuten

Depression

Depression
Die Depression ist die häufigste psychische Erkrankung Foto: True Touch Lifestyle | Shutterstock

Was ist eine Depression?

Die Depression ist die häufigste psychische Störung und durch eine negative Stimmung des Betroffenen gekennzeichnet. Mit der negativen Stimmungslage einhergehend ist ein Verlust des Selbstwertgefühls, des Antriebs, der Willenskraft, der Selbstdisziplin, des Einfühlungsvermögens und der Fähigkeit, Freude zu empfinden.

Die klinische Depression ist dabei klar von der zeitweise auftretenden Verstimmung abzugrenzen, die ähnliche Symptome aufweist, aber keinen Krankheitswert hat. Depressionen verursachen – aufgrund ihrer zunehmenden Verbreitung – hohe Kosten für das Gesundheitssystem. So betrugen die Krankheitskosten für Depressionen 2008 allein in Deutschland rund 5,2 Milliarden Euro.

ICD-10: F32 Depressive Episode, F33 Rezidivierende depressive Störung

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Psychiater, Psychotherapeuten

Lesezeit: 1 Minuten

Hepatitis C

Hepatitis C Viren
Hepatitis C Viren
Foto: Tyrannosaurus | Bigstock

Was ist Hepatitis C?

Hepatitis C ist eine Infektionskrankheit der Leber. Sie wird durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) ausgelöst und nimmt in rund 80 Prozent der Fälle einen chronischen Verlauf.

Die Übertragung erfolgt durch Kontakt mit infiziertem Blut – zum Beispiel bei Drogensüchtigen, die eine Nadel teilen oder bei unhygienischen Tattoos und Piercings. Auch eine sexuelle Übertragung ist möglich, weshalb Hepatitis C auch zu den Geschlechtskrankheiten zählt. Übertragungen von der Mutter an das ungeborene Kind sowie über Bluttransfusionen und Lebertransplantationen sind ebenfalls möglich.

Man schätzt, dass in Deutschland rund 500.000 Menschen mit Hepatitis C infiziert sind. Ein großer Teil davon, ohne es zu wissen.


ICD-10: B17.1 Akute Virushepatitis C, B18.2 Chronische Virushepatitis C Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Internist, Hepatologe, Leberzentren

Lesezeit: 1 Minuten

Progesteronmangel Symptome

Progesteron-Spiegel

Der Progesteronspiegel sinkt mit dem Alter
Abb.: Designua | Shutterstock

Was ist Progesteronmangel?

Unter einem Progesteronmangel versteht man ein Defizit an Progesteron – einem weiblichen Sexualhormon.

Das sogenannte „Gelbkörperhormon“ wird vom Gelbkörper der weiblichen Eierstöcke gebildet und ist entscheidend an der Einnistung des befruchteten Eis in der Gebärmutter beteiligt.

Ein ausreichender Progesteronspiegel ist somit zwingende Voraussetzung für eine Schwangerschaft. Ein Progesteronmangel kann aber auch außerhalb der Kinderwunschphase klinisch relevant werden. Dann etwa, wenn er in den Wechseljahren oder bereits kurz vor der Menopause für diffuse Beschwerden sorgt.

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Gynäkologe

Lesezeit: 1 Minuten

Die typischen Anzeichen für einen Mangel an Progesteron
Schlafstörungen
Herzrhythmusstörungen
starkes Schwitzen
Stimmungsschwankungen
Menstruationsbeschwerden
Zwischenblutungen
unregelmäßiger Zyklus
prämenstruelles Syndrom (PMS)
Eierstockzysten
Fehlgeburten
Angststörungen
Unfruchtbarkeit
ungewollte Gewichtszunahme
Konzentrationsschwäche
gesteigerte Nervosität
Hitzewallungen
Depressionen
chronische Müdigkeit
trockene Haut / Schleimhaut
Haarausfall
Blasenschwäche
Schwindel
Übelkeit
Spannungsgefühl der Brust
Wadenkrämpfe
Bartwuchs (Damenbart)
Ungeduld
Kopfschmerzen
Kurzatmigkeit
Muskelschmerzen

Grauer Star

Grauer Star - Schematische Darstellung

Grauer Star – Schematische Darstellung (Foto: Tefi | Shutterstock)

Was ist ein grauer Star?

Unter einem grauen Star (medizinisch: Katarakt) versteht man eine Trübung der Augenlinse, die zum Verlust von Sehschärfe und zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit führt. Der graue Star tritt gehäuft im hohen Lebensalter auf, kann grundsätzlich aber in jedem Lebensalter entstehen.


ICD-10: H25 Cataracta senilis, H26 Sonstige Kataraktformen, H28 Katarakt und sonstige Affektionen der Linse bei anderweitig klassifizierten Krankheiten, Q12.0 Cataracta congenita Ärztliche Anlaufstellen: Augenarzt

Lesezeit: 1 Minuten

Grauer Star Symptome

Die typischen Anzeichen für einen Katarakt
Schleiersehen
Kontrastverlust
Blendempfindlichkeit
Doppelbilder
Farben erscheinen weniger gesättigt
Nachtblindheit
Lichtempfindlichkeit
Aura / Halos / Lichthöfe um Objekte
Sehverschlechterung
Nebelsehen
unscharfes Sehen
verblassende Konturen
Störungen der räumlichen Wahrnehmung
schnelle Ermüdung der Augen
Lesen wird als anstrengend empfunden
Störung der Anpassung an veränderte Lichtverhältnisse (verlangsamt)
verblassende Farbwahrnehmung
äußerlich sichtbare Trübung der Linse
Verzerrtsehen
zunehmende Kurzsichtigkeit

Reizmagen Symptome

Oberbauchschmerzen gehören zur Symptomatik des Reizmagens
Oberbauchschmerzen gehören zur Symptomatik des Reizmagens
Foto: Krakenimages | Bigstock

Was ist ein Reizmagen?

Der Reizmagen (Synonyme: funktionelle Dyspepsie, nichtulzeröse Dyspepsie kurz NUD) ist wie der Reizdarm eine funktionelle Störung, für die sich keine organische Ursache finden lässt. Bei Patienten mit einem Reizmagen beobachtet man häufig eine veränderte Magenbewegung (Magenmotilität). Sie kann sowohl beschleunigt als auch verlangsamt sein.


ICD-10: F45.3 Somatoforme autonome Funktionsstörung Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Gastroenterologe

Lesezeit: 0 Minuten

Meniskusriss

Meniskusriss Untersuchung
Meniskusriss – Charakteristische Schmerzen als Leitsymptom
Foto: edwardolive | Shutterstock

Was ist ein Meniskusriss?

Als Meniskusriss (auch Meniskusruptur) wird ein Riss des Innen- oder Außenmeniskus des Kniegelenks bezeichnet. Der Meniskus ist ein halbmondförmiger Knorpel im menschlichen Kniegelenk.

Ein Riss des Innenmeniskus tritt wesentlich häufiger auf. Der Meniskusriss gehört zu den häufigsten Verletzungen in der orthopädischen Praxis. Man schätzt, dass etwa 30 Prozent aller Menschen einen Meniskusschaden haben, ohne davon zu wissen.


ICD-10: M23.2 Meniskusschädigung durch alten Riss oder alte Verletzung, S83.2 Meniskusriss, akut Ärztliche Anlaufstellen: Orthopäde

Lesezeit: 1 Minuten

In vielen Fällen ist ein Meniskusriss nicht behandlungsbedürftig. Nur rund ein Viertel der Patienten mit einem Meniskusriss klagt über Schmerzen oder andere mit der Schädigung in Verbindung stehende Beschwerden.

Ein Meniskusriss kann sowohl akut – in Folge einer Überlastung oder eines Unfalls – entstehen, als auch chronisch-degenerativ als Teilgeschehen einer Arthrose.

Alkoholentzug Symptome

Alkoholentzug
Ein Alkoholentzug kann schwere Entzugserscheinungen auslösen
Foto: Africa Studio | Shutterstock

Der Alkoholentzug ist für Alkoholiker der erste Schritt in ein rauschfreies Leben. Was positiv klingt, ist für die Betroffenen mit erheblichen „Nebenwirkungen“ verbunden. Die auftretenden Entzugserscheinungen steigern sich in ihrer Intensität mit der Dauer des zurückliegenden Alkoholismus.

ICD-10 F10.3 Alkoholentzugssyndrom
Welcher Arzt? Hausarzt, Allgemeinmediziner

Lesezeit: 0 Minuten

Die Entzugserscheinungen in der ersten Phase des Entzugs können lebensbedrohlich eskalieren. Deshalb sollte ein Entzug stets mit ärztlicher Begleitung – idealerweise stationär – erfolgen, um zeitnah und fachgerecht auf auftretende Komplikationen reagieren zu können.

  1. Home
  2. /
  3. Krankheiten
  4. /
  5. Page 3