Herzinfarkt Symptome

Symptome: Typische Schmerz-Lokationen beim Herzinfarkt

Symptome: Typische Schmerz-Lokationen beim Herzinfarkt Abb.: FancyTapis | Bigstock

Die Symptome des Herzinfarkts

Leitsymptome: Starke anhaltende Brustschmerzen, die oftmals in den linken Arm, Rücken, Oberbauch, Hals und Unterkiefer ausstrahlen. Engegefühl im Herzbereich, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, kalter Schweiß, Blässe. Bleiben die Symptome aus, oder sind diese nur schwach ausgeprägt, dann spricht man von einem stummen Herzinfarkt. Dieses kommt häufig bei Frauen vor.


ICD-10: I21, I22 Myokardinfarkt (Herzinfarkt) Ärztliche Anlaufstellen: Notruf (112) Einordnung: Herz-Kreislauf-Erkrankung, akute Lebensgefahr

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Herzinfarkt Symptome

Die typischen Symptome des Herzinfarkts
starke Schmerzen im Bereich der Brust
Schmerzen strahlen oft in Arme, Schultern, Hals, Kiefer, Bauch oder Rücken aus
Engegefühl im Brustkorb
starkes Brennen
Übelkeit
Erbrechen
Atemnot
Angstschweiß
fahle Haut
Schwindelgefühl
Todesangst
das Gefühl, es stünde jemand auf dem Brustkorb
Gefühl, als würde jemand das Herz einschnüren

Weber B Fraktur

Weber B Fraktur
Weber B Fraktur: Erstversorgung mit Gipsverband Foto: Richard Pinder | Bigstock

Was ist eine Weber B Fraktur?

Das obere Sprunggelenk besteht aus drei Knochen. Tibia (Schienbein) und Fibula (Wadenbein) bilden die Gabel, die auf dem Talus (Sprungbein) aufsitzt. Diese Knochen werden durch Bänder gehalten und bilden das Gelenk. Das Band, das das Wadenbein und das Schienbein zusammenhält, ist das Syndesmoseband.

Bei der Weber B Fraktur ist das Wadenbein in der Höhe der Syndesmose gebrochen. Die Syndesmose ist in den meisten Fällen verletzt bzw. gerissen. Das Sprunggelenk ist dadurch nicht mehr stabil und in vielen Fällen sind die Bruchstellen verschoben oder verdreht.


ICD-10: S82 Fraktur des Unterschenkels, einschließlich des oberen Sprunggelenks Ärztliche Anlaufstellen: Orthopäde, Unfallchirurg, Phsysiotherapeut

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Magnesiummangel Ursachen

Sport als Ursache für Magnesiummangel
Intensiver Sport kommt als Ursache eines Magnesiummangels infrage
Foto: Flynt | Bigstock

Ursachen: Wie entsteht Magnesiummangel?

Magnesiummangel entsteht am häufigsten durch Mangelernährung, tritt aber auch als Begleiterscheinung von anderen Erkrankungen oder in der Schwangerschaft auf. Ebenso können Leistungssport, Stress, bestimmte Medikamente oder Alkohol einen Magnesiummangel begünstigen. Es gibt auch bestimmte genetische Dispositionen, die die Magnesium-Aufnahme durch den Darm oder die Rückresorption durch die Niere schwächen.


ICD-10: E61.2 Magnesiummangel Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Internist

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HIV Infektionsrisiko

HIV Infektionsrisiko

HIV Infektionsrisiko (Abb.: Sonulkaster | Bigstock)

Das HIV-Infektionsrisiko hängt von mehreren Parametern ab: Wie hoch ist die Durchseuchung der Bevölkerung? Welche Art von Risikokontakt gab es und wie oft? Gehört der Kontaktpartner zu einer Risikogruppe?

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Infektionsrisiko verschiedene Sexualpraktiken

Bei einem Risikokontakt mit einer HIV positiven Person verteilt sich das Ansteckungsrisiko wie folgt:

SexualpraktikRisko
Oralsex0 – 0,04 Prozent
Oralsex ohne Ejakulation0 – 0,005 Prozent
Oralsex aktiv0,01 Prozent
Oralsex passiv0,005 Prozent
Vaginalsex0,05 – 0,30 Prozent
Vaginalsex ohne Ejakulation0,01 – 0,38 Prozent
Vaginalsex (Frau)0,10 Prozent
Vaginalsex (Mann)0,05 Prozent
Analsex0,04 – 3 Prozent
Analsex ohne Ejakulation0,03 Prozent
Analsex empfangend0,5 Prozent
Analsex aktiv0,065 Prozent

Die genannten Spannenwerte kommen durch unterschiedliche Studien zustande.

Hepatitis B Impfung

Hepatitis B Impfung
Gegen Hepatitis B ist eine Schutzimpfung verfügbar
Foto: igor stevanovic | Bigstock

Die Hepatitis B Impfung

Gegen Hepatitis B ist eine gut verträgliche Schutzimpfung in Form eines Totimpfstoffs verfügbar.

Der Impfschutz wird über eine Grundimmunisierung – bestehend aus drei Impfungen – hergestellt. In Deutschland üblich sind Kombinationsimpfungen gegen Hepatitis A und B. Die Impfung wird Kindern und Risikogruppen empfohlen.

ICD-10: B16 Akute Virushepatitis B, B18 Chronische Virushepatitis B Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner

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Prostatakrebs Symptome

Lage der Prostata im menschlichen Körper
Die Lage der Prostata im menschlichen Körper Abb. Dante1969 | Shutterstock

Die Symptome des Prostatakrebses

Die Symptome des Prostatakrebses ähneln denen der gutartigen Prostatavergrößerung. Typisch sind Probleme beim Wasserlassen. Die Symptome treten i.d.R. erst in späteren Stadien der Erkrankung auf, weshalb der Vorsorgeuntersuchung eine besondere Bedeutung zukommt. Eine frühe Erkennung erhöht die Heilungschancen deutlich.

ICD-10: C61 Bösartige Neubildung der Prostata

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Urologe

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Prostatakrebs Symptome

Die typischen Anzeichen des Prostatakarzinoms
Verminderte Urinmenge beim Wasserlassen (schwacher Strahl)
Startschwierigkeiten beim Wasserlassen
Restharn nach dem Wasserlassen
nächtlicher Harndrang
Schmerzen beim Wasserlassen
Brennen beim Wasserlassen
Errektionsstörungen
Schmerzen im Dammbereich
Unterbauchschmerzen
schmerzhafte Errektion
häufiges Wasserlassen mit geringer Harnmenge
Blut im Urin
Blut im Ejakulat (Sperma)
Stuhlunregelmässigkeiten
Schmerzen beim Samenerguss
erhöhter PSA-Wert (Labordiagnostik)
Nachtropfen nach dem Wasserlassen
Harnstottern
Gewichtsabnahme

Magnesiummangel Symptome

Magnesium Lebensmittel
Gegen Magnesiummangel: Magnesiumreiche Lebensmittel
Foto: Yuliya Furman | Bigstock

Was ist ein Magnesiummangel?

Unter einem Magnesiummangel (Hypomagnesiämie) versteht man eine Unterversorgung des menschlichen Körpers mit Magnesium. Ab einer Magnesiumkonzentration von unter 1,75 mg/dl bzw. 0,7 mmol/l im Blut liegt ein Mangel vor.

Der Mineralstoff Magnesium ist an einer Vielzahl von Enzymreaktionen beteiligt. Ein Mangel kann eine große Bandbreite an klinischen Symptomen auslösen. Am typischsten sind Symptome durch eine gestörte neuromuskuläre Erregbarkeit: Muskelkrämpfe, unwillkürliche Muskelkontraktionen oder Kribbeln.


ICD-10: E61.2 Magnesiummangel Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Internist

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HIV Symptome

HIV-Symptome und ihre Häufigkeit

Leitsymptome einer frischen HIV-Infektion

Die häufigsten Symptome nach einer frischen Infektion mit HIV:1

  1. Fieber
  2. Abgeschlagenheit
  3. Gelenkschmerzen
  4. Appetitlosigkeit
  5. Hautausschlag
  6. Muskelschmerzen

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Vollständige Symptomatik und Begleitsymptome einer HIV-Infektion:
Fieber
geschwollene Lymphknoten
Hautausschlag
Abgeschlagenheit
ausgeprägtes Krankheitsgefühl
Müdigkeit
Appetitlosigkeit
Nachtschweiß
Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut
Gelenkschmerzen
plötzlicher Gewichtsverlust
Kopfschmerzen
Hirnhautentzündung
Durchfall
Kurzatmigkeit
Übelkeit
Nervenschmerzen
Lichtempfindlichkeit
Lähmungserscheinungen im Gesicht
Muskelschmerzen
trockener Husten
Halsschmerzen
schnelle Erschöpfbarkeit
Atemnot
Schluckbeschwerden
erhöhte Leberenzyme (GOT, GPT, GGT)
Mangel an weißen Blutkörperchen (Leukozytopenie)
Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
Geschwüre im Gentitalbereich

Diphtherie

Diphtherie-Auslöser: Corynebacterium diphtheriae
Diphtherie-Auslöser: Corynebacterium diphtheriae
Abb.: Kateryna Kon | Shutterstock

Was ist Diphtherie?

Die Diphtherie ist eine bakterielle Infektionskrankheit und zählt zu den Kinderkrankheiten. Sie wird durch das Bakterium Corynebacterium diphtheriae ausgelöst und befällt die oberen Atemwege.

Die Krankheit birgt die Gefahr lebensbedrohlicher Komplikationen – etwa Herzmuskelentzündungen mit anschließendem Kreislaufversagen, Nierenversagen und Lungenentzündungen. Gegen Diphtherie ist eine Schutzimpfung verfügbar. Die Krankheit ist in Deutschland meldepflichtig.

ICD-10: A36 Diphtherie Ärztliche Anlaufstellen: Kinderarzt, Hausarzt, Allgemeinmediziner

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Symptome

Mandel-/Rachendiphtherie Symptome

Symptome der Mandel-/Rachendiphtherie

Übelkeit
Schluckbeschwerden (u.a. Schmerzen beim Schlucken)
Abgeschlagenheit
Bauchschmerzen
Gliederschmerzen
selten Erbrechen
ansteigendes Fieber
weiß-gelbe Beläge auf den Mandeln, Ausbreitung auf gesamten Rachenraum möglich
faulig-süßer Mundgeruch

Pseudokrupp

Pseudokrupp

Pseudokrupp – Schematische Darstellung (Abb.: joshya | Shutterstock)

Was ist Pseudokrupp?

Pseudokrupp ist eine spezielle Form der Kehlkopfentzündung, die im Kleinkindalter auftritt und mit einer Einengung des Luftweges einhergeht. Da der Luftweg in Luftröhre und Kehlkopf bei kleinen Kindern noch besonders eng ist, wirkt sich eine Schwellung der auskleidenden Schleimhäute stärker aus als etwa bei Erwachsenen.

Pseudokrupp gehört zu den Kinderkrankheiten. Ihren Namen verdankt die Erkrankung der Diphtherie, die früher auch „Krupp“ genannt wurde und ähnliche Symptome zeigte. Die in ihrem Verlauf viel dramatischere Erkrankung wurde durch Schutzimpfungen erfolgreich zurückgedrängt.

Pseudokrupp tritt meist in den Wintermonaten und im Nachgang eines viralen Infekts auf. Die Symptomatik – vor allem bellender Husten und Atemgeräuschen – tritt meist in den Nachtstunden auf.

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Knochenkrebs

Krebszelle wird von Leukozyten angegriffen
Krebszelle wird von Leukozyten angegriffen
Foto: SciePro | Bigstock

Was ist Knochenkrebs?

Als Knochenkrebs werden bösartige Tumore (Osteosarkom, Osteoklastom, Erwing-Sarkom, Chondrosarkom) des Knochengewebes bezeichnet. Knochenkrebs gehört zu den Sarkomen und kann in sämtlichen Knochen des menschlichen Skeletts auftreten. Die häufigsten Lokationen sind allerdings die großen Röhrenknochen von Armen und Beinen sowie das Rückgrad und das Becken.


ICD-10: C40, C41 Osteosarkom Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Orthopäde

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Norovirus

Norovirus
Norovirus – Schematische Abbildung
Abb.: Juan Gaertner | Shutterstock

Was ist das Norovirus?

Das Norovirus ist ein Erreger, der schwere Magen-Darm-Beschwerden auslöst. Das Norovirus ist hochinfektiös und breitet sich vor allem in Gemeinschafts­einrichtungen wie Kitas, Kindergärten, Hotels, Kreuzfahrtschiffen, Krankenhäusern und Altersheimen schnell aus. Für ältere und immungeschwächte Menschen kann eine Norovirus-Infektion zur Lebensbedrohung werden. Bei ansonsten gesunden Menschen heilt sie meist innerhalb weniger Tage folgenlos aus.

Die durch Brechdurchfall gekennzeichnete Krankheit ist vor allem für ältere und gesundheitlich geschwächte Menschen gefährlich. Rund 0,03 Prozent der Erkrankten verstirbt in Folge der Infektion.1


ICD-10: A08.1 Akute Gastroenteritis durch Norovirus Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner

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Prostatakrebs

Die Stadien von Prostatakrebs

Die Stadien von Prostatakrebs Abb. Alila Medical Media | Shutterstock

Was ist Prostatakrebs?

Prostatakrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung der Vorsteherdrüse (Prostata). Sie gehört neben Lungenkrebs und Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes. Postatakrebs trifft vor allem ältere Männer ab 50 Jahren. In Deutschland wird seit Jahren eine Zunahme der Prostatakrebserkrankungen beobachtet. Wissenschaftler führen das aber vor allem auf die gestiegene Lebenserwartung und verbesserte Diagnostik zurück. Rund 12.000 Männer sterben in Deutschland jährlich an Prostatakrebs.

ICD-10: C61 Bösartige Neubildung der Prostata

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Urologe

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Salmonellen

Salmonellen
Salmonellen
Abb.: urfin | Shutterstock

Was sind Salmonellen?

Salmonellen sind stäbchenförmige Bakterien. Sie zählen zu den Enterobakterien, also zu Bakterien, die sich im Darm ausbreiten und dort zu Infektionen führen.

Die daraus resultierende Erkrankung – Salmonellose oder auch Salmonellitis – manifestiert sich als Magen-Darm-Entzündung (Gastroenteritis).

Die Salmonellose ist eine typische „Sommererkrankung“. Durch falsch behandelte oder verdorbene Nahrungsmittel – wie Eier und Eierprodukte wie Eischaum und Mayonnaise – können Bakterien in den menschlichen Körper gelangen und die Erkrankung auslösen.


ICD-10: A02.0 Salmonellenenteritis Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Internist

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Reizdarm

Lage des Dickdarms im Körper
Lage des Dickdarms im Körper
Foto: Sebastian Kaulitzki | Shutterstock

Was ist ein Reizdarm?

Als „Reizdarm“ wird eine ganze Gruppe von Funktionsstörungen des Darms bezeichnet. Die Erkrankung ist häufig und harmlos. Ein Reizdarm reduziert die Lebenserwartung nicht, kann aber die Lebensqualität spürbar einschränken. Rund 10 bis 20 Prozent der Gesamtbevölkerung leiden unter einem Reizdarm. Frauen sind deutlich häufiger betroffen.


ICD-10: K58 – Reizdarmsyndrom (Colon irritabile, Irritables Kolon, Reizkolon) Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Internist, Gastroenterologie

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Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMK)

Was ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMK) – oft auch als Hand-Mund-Fuß-Krankheit bezeichnet – ist eine Viruserkrankung, die in den meisten Fällen harmlos verläuft oder sogar völlig unbemerkt bleibt. Betroffen von dieser Infektion sind in erster Linie Kinder unter zehn Jahren.

Während viele Infizierte gar keine Symptome zeigen, heilt die Krankheit bei Erkrankten in den meisten Fällen auch ohne Behandlung innerhalb von 5-7 Tagen folgenlos aus. Erreger sind i.d.R. Enteroviren der Gruppe A (EV-A).

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Schuppenflechte (Psoriasis)

Schuppenflechte hinter dem Ohr
Schuppenflechte hinter dem Ohr (Foto: Claudia Pylinskaya | Shutterstock)

Was ist eine Schuppenflechte?

Schuppenflechte (medizinisch: Psoriasis) ist eine entzündliche Erkrankung der Haut. Sie ist vor allem durch schuppende Hautveränderungen und starken Juckreiz gekennzeichnet. Sie ist nicht ansteckend.

Die Veranlagung für die Ausbildung einer Schuppenflechte ist vererblich. Die Schuppenflechte ist eine Erkrankung des Immunsystems. Immunzellen reagieren auf gesunde Hautzellen wie bei einer Verletzung. Sie lösen eine Entzündungreaktion aus und beschleunigen die Erneuerungsprozesse.

ICD-10: L40 Psoriasis Ärztliche Anlaufstellen: Hautarzt (Dermatologe)

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Magenkrebs (Magenkarzinom)

Magenspiegelung
Mit einer Magenspiegelung lässt sich Magenkrebs diagnostizieren
Foto: Beloborod | Shutterstock

Was ist Magenkrebs?

Magenkrebs (auch Magenkarzinom) ist eine bösartige Erkrankung der Magenschleimhaut. Unbehandelt führt sie zum Tod. Magenkrebs kann die Grenzen des Organs überwinden und Metastasen in anderen inneren Organen und dem Gehirn bilden.

Während frühe Stadien des Magenkrebses gut therapierbar sind, ist Magenkrebs, der bereits Fernmetastasen gebildet hat, nur noch palliativ behandelbar. Magenkrebs gehört zu den häufigen Krebserkrankungen – seine Häufigkeit nimmt in den Industrienationen aber seit Jahrzehnten ab.


ICD-10: C16 Magenkarzinom Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Gastroenterologe

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Gicht

Gelenkschwellungen bei Gicht
Typische Gelenkschwellungen bei fortgeschrittener Gicht
Foto: joloei | Shutterstock

Was ist Gicht?

Die Gicht (auch Gichtarthritis) ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der sich Harnsäurekristalle in den Gelenken und deren Umfeld ablagern und Organe krankhaft verändern können. Die Harnsäurekristalle (Urate) entstehen durch eine zu hohe Harnsäure-Konzentration.

Ursächlich ist ein Ungleichgewicht zwischen Harnsäureproduktion und Harnsäure-Ausscheidung. Die Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen aus der Nahrung. Ausgeschieden wird sie zu rund zwei Dritteln über die Nieren – das restliche Drittel wird über den Stuhl ausgeschieden.


ICD-10: M10 Gicht Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Internist, Rheumatologe

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Bronchitis

akute Bronchitis

Schematische Darstellung der akuten Bronchitis Abb.: rob3000 | Bigstock

Was ist eine Bronchitis?

Die Bronchitis ist eine der häufigsten Atemwegsinfektionen. Bei einer Bronchitis entzünden sich die Schleimhäute in den Bronchien. Vorwiegend sind es Erkältungsviren, die die Schleimhaut besiedeln, sich dort vermehren und die charakteristischen Symptome einer Bronchitis hervorrufen. In seltenen Fällen kommen auch Bakterien als Ursache infrage.

Die Bronchien sind ein Röhrensystem, welches zwischen den Lungenzellen und der Luftröhre liegt. Sie sind im Inneren mit einer Schleimhaut ausgekleidet, auf der winzige Flimmerhärchen wachsen. Entzündet sich die Schleimhaut mit den Flimmerhärchen und sondert vermehrt Schleim ab, spricht man von einer Bronchitis.


ICD-10: J20 Akute Bronchitis, J41 Einfache und schleimig-eitrige chronische Bronchitis, J42 Nicht näher bezeichnete chronische Bronchitis Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Pneumologe

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