Karpataltunnelsyndrom – Ultraschall hilft bei Entscheidung über Operation

Karpaltunnelsyndrom
Karpaltunnelsyndrom: Etwa jeder Zehnte ist betroffen Foto: dolgachov | Bigstock

Moderne Ultraschall-Diagnostik kann wertvolle Erkenntnisse bei der Therapie des Karpaltunnelsyndroms liefern und die Entscheidung für oder gegen eine Operation untermauern.


ICD-10: G56.0 Karpaltunnel-Syndrom Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Neurologe, Orthopäde, Neurochirurg

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Die ersten Symptome sind so typisch wie lästig. Schlafen nachts die Hände ein, treten Schmerzen in gebeugter oder überstreckter Haltung des Handgelenks auf, ist das Karpaltunnelsyndrom eine typische Ursache. Dabei kommt es zu einer Kompression des Medianus-Nervs. Unbehandelt kann sich die Symptomatik verschlimmern und es drohen dauerhafte Nervenschäden.

Narkosemittel Propofol wird knapp

Propofol
Auch Propofol wird knapp (Foto: tloventures | Bigstock)

Die Situation bei der Medikamentenversorgung in Deutschland verschärft sich. Schon seit längerem warnen Ärzte und Gesundheitsexperten vor einer Knappheit, die den Versorgungsstandard in Deutschland gefährden könnte.

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So hatte eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag ergeben, dass die Zahl der Lieferengpässe von 2015 bis 2017 von 40 auf 268 angestiegen ist.1 2 Seitdem ist die Anzahl der betroffenen Medikamente weiter angestiegen.3

Knappheit auch bei Propofol

Jetzt ist offenbar auch das populäre Narkosemittel Propofol betroffen. Der Präsident des Berufsverbands Deutscher Anästhesisten (BDA) Prof. Dr. Götz Geldner warnt in der „Welt am Sonntag“ vor einer Zuspitzung der Lage, die das hohe Behandlungsniveau in Deutschland gefährden könnte. Vor allem kleine Kliniken und niedergelassene Ärzte – ohne große Vorratshaltung – seien betroffen.

Ärzte ignorieren Warnungen vor Schmerzmittel Diclofenac

Diclofenac wurde trotz Warnung an Risikopatienten verschrieben
Diclofenac wurde trotz Warnung an Risikopatienten verschrieben
Foto: HannaKuprevich | Bigstock

Das Schmerzmittel Diclofenac steht im Verdacht, das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle bei Risikopatienten zu erhöhen. Eine Warnung dazu gab es schon 2013. Trotzdem verschreiben Ärzte das Medikament weiterhin an Patienten mit relevanten Vorerkrankungen.

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Forscher des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS haben Krankenkassendaten der Jahre 2011 und 2014 untersucht und dabei herausgefunden, dass Diclofenac – ungeachtet der Warnung – weiterhin an Risikopatienten verordnet wird. Zwar sei die Zahl der Diclofenac-Erstverschreibungen insgesamt rückläufig, allerdings hatten auch 2014 rund 12 Prozent der Patienten eine kardiovaskuläre Vorerkrankung, die eine Kontraindikation für die Verordnung des Mittels darstellt. Diese Zahl bliebt zu 2011 unverändert.

Studie: Einsamkeit ist ansteckend wie eine Krankheit

Einsamkeit ist ansteckend
Einsamkeit ist ansteckend
Foto: Syda Productions | Shutterstock)

Eine neue Studie aus den USA zum Thema Einsamkeit kommt zu erschreckenden Ergebnissen. Einsamkeit kann sich wie eine ansteckende Krankheit unter den Menschen ausbreiten.

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Menschen, die sich in die Gesellschaft von einsamen Menschen begeben, fühlen sich anschließend oft selbst einsam. Besonders empfänglich für diese Art der Ansteckung sind laut der Studie Frauen. Einsame Menschen bilden oft Gruppen und werden immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Studienleiter John T. Cacioppo, PhD wird mit den Worten „Das heißt, wenn ich nichts über Sie weiß, aber weiß, dass Ihr Freund einsam ist, dann kann ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass sie sich auch einsam fühlen werden.“ zitiert.

Studie: Geringes Geburtsgewicht erhöht Krebsrisiko

Baby im Brutkasten
Geringes Geburtsgewicht als Krebsrisiko (Foto: Martin Valigursky | Shutterstock)

Ein geringes Geburtsgewicht erhöht das Risiko der Kinder, später an Brustkrebs oder Hodenkrebs zu erkranken. Werdende Mütter sollten deshalb nicht diäten.

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Kinder, die bei ihrer Geburt sehr leicht und klein sind, entwickeln sich langsamer? Könnte man meinen. Stimmt aber nicht ganz! Bei der sexuellen Reife ist nämlich genau das Gegenteil der Fall. Die vermeintlichen „Kümmerlinge“ kommen im Schnitt einige Monate früher in die Pubertät. Und das hat leider negative Folgen.

Alzheimer – Sport kann Demenz aufhalten und umkehren

Demenz und Sport
Der Demenz davon laufen? (Foto: lzf | Shutterstock)

Eine US-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sportliche Aktivität Alzheimer nicht nur aufhalten, sondern auch zurückdrängen kann.

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US-Forscher haben in einer aktuellen Studie einen neuen Nachweis für die Wirksamkeit sportlicher Betätigung im hohen Alter erbracht. Man hat an der Universität von Pittsburgh zwei Patientengruppen zwischen 55 und 80 Jahren untersucht. Im Untersuchungszeitraum von einem Jahr hatte die Testgruppe ein Sportprogramm zu absolvieren, das vor allem aus dreimal wöchentlich durchgeführten Aerobic-Übungen bestand. Die Kontrollgruppe führte hingegen nur Dehnübungen durch. Die Gehirne beider Gruppen wurden mit MRT-Scans überwacht.

Studie: Menschen können nur zwei Dinge gleichzeitig tun

Hirn Multitasking
Das menschliche Hirn ist nur begrenzt multitasking-fähig (Foto: PIC4U | Bigstock)

Mythos entzaubert: Auch Frauen können nicht mehr als zwei Dinge gleichzeitig erledigen. Das haben jetzt französische Forscher am renommierten INSERM-Institut herausgefunden.

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Gerade Frauen sollen es angeblich besonders gut können, das „Multitasking“ genannte parallele Abarbeiten von mehreren Aufgaben. Am Telefon die Freundin, auf dem Herd das Essen und an der Tür der Postbote mit einem Paket. Allzu oft endet diese vermeintliche Paradedisziplin mit verkohlten Steaks und verwirrten Gesichtern. Die Erklärung dafür haben jetzt französische Wissenschaftler gefunden.

Studie: Frauen empfinden Schmerzen stärker als Männer

Frau mit Schmerzen
Frauen empfinden Schmerzen stärker (Foto: Dan Grytsku | Bigstock)

Frauen empfinden Schmerz stärker als Männer – welche Ursachen dafür infrage kommen – warum in diesem Bereich geforscht wird.

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Frauen sind wehleidiger als Männer. Es wird ja oft gegenteiliges behauptet – aber eine aktuelle Studie hat es ans Licht gebracht.

Die Studie wurde mit Wassereimern durchgeführt. In den ersten – mit warmem Wasser – mussten die Teilnehmer ihren Arm zwei Minuten lang eintauchen. Danach ging es damit in einen Eimer mit Eiswasser. Es wurde untersucht, wie stark die Probanden den Schmerz empfinden und wie viel Schmerz sie ertragen können. In beiden Kategorien schnitt das „starke Geschlecht“ besser ab. Männer sind schmerzunempfindlicher und können Schmerzen auch besser ertragen.

Studie: Milchprodukte erhöhen Risiko für Alzheimer

Milchprodukte
Fetthaltige Milchprodukte erhöhen das Alzheimer-Risiko (Foto: dolgachov | Bigstock)

Eine amerikanische Studie sieht einen klaren Zusammenhang zwischen dem Konsum von Milchprodukten und dem Risiko an Alzheimer zu erkranken.

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Amerikanische Wissenschaftler um Yian Gu von der New Yorker Columbia-Universität untersuchten den Zusammenhang zwischen Ernährung und Alzheimer. Dabei fanden Sie einige Hinweise, die diesen bestätigen. Im Fachblatt Archives of Neurology sprechen sie gar von einer „schützenden Diät“. Wer sich gesund ernährt, reduziert die Gefahr an Alzheimer zu erkranken.

Kann Grüner Tee bald Alzheimer heilen?

Tee-Ernte in Sri Lanka
Tee-Ernte in Sri Lanka (Foto: Rawpixel | Shutterstock)

Grüner Tee als neuer Hoffnungsträger bei der Behandlung von Demenz – Schweizer Studie weckt Hoffnung auf Grüntee-Therapie gegen Demenz und psychische Störungen.

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Grüner Tee erfreut sich ständig wachsender Beliebtheit. Jetzt ist es Schweizer Forschern gelungen, dessen positiven Einfluss auf das menschliche Gehirn nachzuweisen. Neben der Verbesserung der Denkleistung halten es die Wissenschaftler für möglich, damit in Zukunft auch neurologische Erkrankungen – wie Demenz oder Alzheimer behandeln zu können.

Studie: Schützen kleine Infekte in der Kindheit vor Krebs?

Krankes Kind
Kleine Infekte rüsten das Immunsystem für den „Großangriff“ (Foto: Alexander Raths | Shutterstock)

Kleine Infekte helfen vermutlich dabei, die Wahrscheinlichkeit für eine später auftretende Krebserkrankung zu senken.

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Schweizer Wissenschaftler haben herausgefunden, dass uns kleinere Krankheiten möglicherweise vor Krebs schützen können. So konnte in mehreren Studien nachgewiesen werden, dass Menschen, die in ihrer Kindheit häufig unter Infekten litten, deutlich seltener an Krebs erkrankten.

Studie: Grippeimpfung schützt vor Herzinfarkt

Grippeimpfung
Die Grippeimpfung senkt das Risiko für einen Infarkt (Foto: goodluz | Shutterstock)

Britische Forscher haben einen Zusammenhang zwischen der Grippeschutzimpfung und Herzinfarkten entdeckt. Durch die Impfung sinkt das Risiko um 20 Prozent.

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Gerade durch die Epidemien der letzten Jahre ist die Grippeschutzimpfung wieder in das Bewusstsein der Menschen gerückt worden. Bislang beklagten Impfbefürworter die zu geringen Durchimpfungsraten in Deutschland und das damit einhergehende erhöhte Pandemie-Risiko. Glaubt man einer britischen Studie, gibt es jetzt einen guten Grund mehr, sich gegen die saisonale Grippe immunisieren zu lassen.

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  3. Author: Sebastian Fiebiger